20. August 2009
Als Brust-Selbstuntersuchung bezeichnet man eine Methode, bei der die Frau ihre Brust abtastet, um dort mögliche Knoten zu erkennen. Auf diese Weise kann ein Brustkrebs-Tumor früher erkannt und behandelt werden.
Ziel und Zweck einer regelmäßigen Brust-Selbstuntersuchung ist das Aufspüren und Erkennen von Veränderungen der weiblichen Brüste. Diese Methode gilt als beste Möglichkeit, um mögliche Knoten in der Brust festzustellen. Aufgrund von Brust-Selbstuntersuchungen können bis zu 80 Prozent aller Brustkrebsfälle von der untersuchenden Frau selbst entdeckt werden. Allerdings nutzen nur 27 Prozent aller Frauen diese Möglichkeit der Selbstuntersuchung. Unabhängig vom Alter der Frau sollte diese regelmäßig einmal im Monat eine Brust-Selbstuntersuchung durchführen und dafür einen festen Termin in ihrem Kalender festlegen. Die Möglichkeit einen Brustkrebstumor rechtzeitig zu erkennen, damit dieser schneller und besser behandelt werden kann, wird dadurch deutlich erhöht, denn je früher ein Brustkrebstumor erkannt wird, desto besser sind die Chancen auf Heilung.
Die Brust-Selbstuntersuchung erfolgt durch Abtasten und Anschauen der Brüste vor einem Spiegel. Dabei sollte auf jede Form von Veränderungen geachtet werden. Dazu gehören Vergrößerungen oder Verkleinerungen der Brüste, Verformungen, Verfärbungen, ungewöhnliche Absonderungen sowie zusätzliche Dellen oder Wölbungen. Auch auf Veränderungen der Brustwarzen sollte geachtet werden.
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