2. September 2009
Um bestimmte Krankheiten erkennen zu können oder den Blutgerinnungsfaktor vor einem operativen Eingriff zu bestimmen, erfolgt die Erstellung eines Blutbildes. Dieses ist schnell gemacht und ohne größeren Aufwand für den Patienten.
Das Erstellen eines Blutbildes ist sehr simpel und nimmt für den Patienten nur ein paar Minuten Zeit in Anspruch. Von dem Patienten wird über die Haut eine Blutprobe entnommen. Dabei genügt meist schon ein kleiner Nadeleinstich an einer Fingerkuppe, um das Blut abzuzapfen. Danach wird die entnommene Blutprobe in ein Laboratorium geschickt, wo es unter dem Mikroskop gründlich analysiert wird und Anhaltspunkte bei der Suche nach einer Krankheit liefert.
Die Blutzellen werden dabei genauestens untersucht. Zu den verschiedenen Zellen zählen die weißen Blutkörperchen (Leukozyten), die roten Blutkörperchen Erythrozyten), die Blutplättchen (Thrombozyten) sowie die unreifen roten Blutkörperchen (Retikulozyten). Wird ein Differentialblutbild erstellt, werden dabei die prozentualen Anteile dieser Zellen ermittelt. Neben diesen Zellen werden bei einem Blutbild u.a. auch der rote Blutfarbstoff (Hämoglobin), der Anteil der zellulären Bestandteile am Volumen des Blutes (Hämatokrit) sowie die chemische Variante des roten Blutfarbstoffs (Methämoglobin) gemessen.
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