11. September 2009
Als Angiographie bezeichnet man die Darstellung von menschlichen Blutgefäßen durch Röntgenbilder oder als Magnetresonanztomographie (MRT).
Ziel und Zweck der Angiographie ist der Nachweis von Veränderungen oder Verengungen von Gefäßen, Missbildungen oder Gefäßverschlüssen. Außerdem können durch dieses Verfahren auch Thrombosen oder Durchblutungsstörungen festgestellt werden. Weitere Einsatzfelder der Angiographie sind die Versorgung von Gefäßen vor Operationen, die Behandlung von Blutgerinnseln (Thrombolysen), die Kontrolle nach gefäßchirurgischen Operationen sowie das Diagnostizieren von Tumorerkrankungen.
Dabei gibt es in der Angiographie verschiedene Unterfelder. Dazu gehören die Phlebographie (Untersuchung der Venen), die Lymphographie (Untersuchung der Lymphgefäße), die Koronar-Angiographie (Untersuchung der Herz-Kranz-Gefäße), die Varikographie (Untersuchung von Krampfadern) sowie die Arteriographie (Untersuchung der Arterien).
Zu den meisten Krankheiten, bei denen eine Angiographie zum Einsatz kommt, zählen Arteriosklerose, koronare Herzkrankheiten, Herzinfarkte, periphere arterielle Verschlusskrankheiten, Thrombosen oder Krampfadern.
Mit Hilfe eines Angiogramms können Ausbreitung und Art der Krankheit ermittelt werden. Auch Gefäßveränderungen oder Engstellen lassen sich genauestens erkennen. Dadurch kann festgelegt werden, welche Behandlung notwendig ist und welche Therapiemöglichkeiten eingesetzt werden können.
Hier ist Platz für Ihre Meinung zu diesem Artikel.
Lesermeinung schreiben |
03.10.11 | |
![]() | ANGIOGRAPHIE |
07.02.11 | |
![]() | ANGIOGRAPHIE |
07.11.10 | |
![]() | ANGIOGRAPHIE |
03.11.10 | |
![]() | ANGIOGRAPHIE |
18.10.10 | |
![]() | ANGIOGRAPHIE |
Stellen Sie eine Frage oder lesen Sie mehr im Angiographie Forum

