2. September 2009
Abdomen-Sonographie ist die medizinische Bezeichnung für die Ultraschalluntersuchung des Bauches. Da sie sehr schnell und zuverlässig ist, gehört die Abdomen-Sonographie zu den Routineuntersuchungen.
Die Abdomen-Sonographie (Ultraschalluntersuchung des Bauchraums) ist eine nicht invasive Untersuchungsmethode, was bedeutet, dass dabei nicht direkt in den Körper vorgedrungen wird. Der Begriff "Abdomen" ist lateinisch und die Bezeichnung für Bauch, während Sonographie der Begriff für Ultraschall ist. Ziel und Zweck der Abdomen-Sonographie ist die Darstellung der Organe des Bauchraumes.
Ultraschalluntersuchungen (Sonographien) gehören zu den, in der Medizin routinemäßig durchgeführten Verfahren, um die verschiedenen Körperregionen mit Hilfe von Ultraschallwellen visuell darzustellen. In vielen Bereichen der Medizin dient die Sonographie als Diagnosemethode von Fehlfunktionen und Krankheiten. Die Funktionsweise der Ultraschall-Untersuchung beruht auf einem Schallkopf, durch den Ultraschallwellen ausgesendet werden. Die ausgesandten Wellen werden je nach Art des zu untersuchenden Gewebes entweder absorbiert oder reflektiert. Der die Wellen aussendende Schallkopf empfängt diese kurz darauf wieder. Die reflektierten Schallwellen werden in elektrische Impulse umgewandelt, verstärkt und letztendlich auf einem Monitor dargestellt. Mit diesen zweidimensionalen Bildern kann eine visuelle Vorstellung der Größe, der Struktur oder der Form der untersuchten Organe, Gefäße oder Weichteilgewebe gegeben werden.
Im Fall der Abdomen-Sonographie können bestimmte Größen- und Strukturveränderungen wie zum Beispiel gutartige oder bösartige Tumore oder Krebsmetastasen gut erkannt und sichtbar gemacht werden.
Zu den am häufigsten mit einer Abdomen-Sonographie untersuchten Organe gehören die Hauptschlagader Aorta, die Bauchspeicheldrüse (Pankreas), die Gallenblase, die Harnblase, die Leber, die Milz, der Darm, die Gebärmutter, die Lymphknoten sowie die Nieren.
Empfohlen werden Ultraschalluntersuchungen des Bauches bei Krankheiten wie akuten Bauchschmerzen, bei denen es zu Abwehrspannungen des Bauches kommt, Erkrankungen der Galle wie Gallenstau (Cholestase) oder Gallenblasenentzündung (Cholezystitis), Erkrankungen im blutbildenen System wie Blutkrebs (Leukämie), Leberkrankheiten wie Leberzirrhose oder Leberentzündung (Hepatitis), Erkrankungen an den Geschlechtsorganen, Veränderungen der Bauchspeicheldrüse wie eine Bauchspeicheldrüsenentzündung (Pankreatitis), Nierenkrankheiten wie Harnaufstau in die Nieren oder eine Nierenbeckenentzündung (Pyelonephritis), Krankheiten der Blutgefäße wie eine Aussackung der Gefäßwand (Aneurysma-Bildung) sowie Krankheiten der Harnblase wie Restharnbildung oder Harnblasensteine.
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01.04.11 | |
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21.01.11 | |
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15.10.10 | |
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30.03.10 | |
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