2. November 2009
Bei Krebserkrankungen wie Leukämie kann eine Stammzelltherapie zum Einsatz kommen. Dabei wird eine Knochenmarktransplantation durchgeführt.
Eine Stammzelltherapie wird zumeist im Rahmen einer Krebstherapie durchgeführt. Dabei wird eine Knochenmarktransplantation vorgenommen, bei der man das geschädigte Knochenmark durch gesundes ersetzt. Die dafür benötigten Stammzellen werden entweder aus dem Knochenmark oder dem Blut eines Spenders gewonnen, was man als allogene Stammzellentransplantation bezeichnet oder vom Patienten selbst entnommen, was als autologe Stammzellentransplantation bezeichnet wird. Zu Beginn der Behandlung erfolgt zunächst eine Chemotherapie, bei der das kranke Knochenmark des Betroffenen völlig zerstört wird. Bei einer autologen Transplantation wird das Knochenmark mit den Stammzellen dem Patienten über eine Punktion des Beckenkamms entnommen. Nach der Zerstörung der Tumorzellen werden die gesunden Zellen dem Körper durch eine Infusion zugeführt, woraufhin sich neues und gesundes Knochenmark bildet. Damit es nicht zu einer Abstoßungsreaktion kommt, müssen dem Patienten Immunsupressiva verabreicht werden. Bei einer allogenen Stammzellentransplantation muss zudem überprüft werden, ob mögliche Unverträglichkeiten bestehen. Dazu wird eine so genannte HLA-Typisierung vorgenommen. In der Regel findet man kompatible HLA-Merkmale bei Blutsverwandten.
Risikofaktor einer solchen Stammzellentherapie ist die vorübergehende Schwächung der Immunabwehr des Patienten, aufgrund der Zerstörung des Knochenmarks. Dadurch können starke Infektionen eintreten. Um dies zu verhindern, werden während der Behandlung Antibiotika zur Vorbeugung verabreicht.
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13.05.11 | |
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06.01.11 | |
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30.12.10 | |
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16.10.10 | |
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26.04.10 | |
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