Stammzelltherapie

Stammzellen werden zur Behandlung von z.B. Krebserkrankungen eingesetzt

Stammzellen können aus der Nabelschnur oder dem Knochenmark gewonnen werden. Diese Zellen einer gesunden Person werden dann einem Kranken transplantiert, damit diese zum Beispiel neues Blut bilden kann. Eine Person kann aber auch sich selbst Stammzellen spenden, indem beispielsweise vor einer Chemotherapie gesunde Zellen entnommen werden, die nach der die Blutbildung schädigenden Chemotherapie wieder eingesetzt werden. Im Normalfall werden Stammzellen bei einer Knochenmarkspunktion dem Knochenmark entnommen.

Neugeborenes schreit, Nabelschnur
newborn child © Torsten Lorenz - www.fotolia.de

Einteilung der Kategorie Stammzelltherapie

Bei einer Stammzellentherapie gibt ein Spender eine Blutprobe ab. Diese wird untersucht und die Daten werden anonym in einer Datenbank gespeichert. Eine Bereitschaft zur Stammzellenabgabe ist völlig freiwillig und kann jederzeit ohne Angabe von Gründen wieder zurückgezogen werden.

Jeder gesunde Mensch sollte sich überlegen, ob sich nicht dazu bereit erklärt, denn auch in seinem unmittelbaren Umfeld kann mal eine Person von einer schweren Krankheit betroffen sein. Bei einer Stammzellentherapie erhält ein kranker Mensch von einem anderen gesunden Menschen das Abwehrsystem.

Anwendungsgebiete und Durchführung

Das ist zum Beispiel gerade bei einer Erkrankung an Leukämie wichtig, weil Leukämie eine sehr gefährliche Art von Krebs ist. Ohne einen potentiellen Spender hat der Betroffene kaum eine Überlebenschance. Wenn kein passender Spender in der eigenen Familie gefunden wird, dann wird auf eine weltweite Datenbank zurückgegriffen.

Vor einer Stammzellentransplantation muss das kranke Knochenmark erst einmal durch eine Behandlung mit Chemotherapie zerstört werden. Die Stammzellentransplantation sorgt dann dafür, das sich wieder gesundes Blut bildet. Eine Stammzellentherapie erhöht auf jeden Fall die Chance, wieder gesund zu werden. Aber leider gibt es auch hier keine 100%ige Garantie.

Stammzellen aus dem Nabelschnurblut

Heutzutage wird Eltern die Möglichkeit eingeräumt, von ihrem neugeborenen Kind Stammzellen aus dem Nabelschnurblut einzufrieren. Im Blut der Nabelschnur befinden sich zahlreiche Stammzellen und können problemlos und jahrzehntelange aufbewahrt werden.

Sollte wirklich irgend wann einmal eine Krankheit ausbrechen, die das Leben des Kindes bedroht, dann kann auf dieses Blut zurückgegriffen werden.

Historie:
Zuletzt aktualisiert am
Erstellt am 01.05.2009
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