26. Oktober 2009
Die Lachtherapie gilt als die lustigste Therapie der Welt. Durch sie sollen die Selbstheilungskräfte des Körpers mobilisiert werden.
Ziel und Zweck der Lachtherapie ist die Unterstützung bei der Genesung von Krankheiten. Durch das Lachen wird die Produktion von Hormonen gefördert, die anregend und schmerzstillend wirken. Außerdem werden das Immunsystem aktiviert und die negativen Stressauswirkungen des Alltags vermindert.
Dass Lachen gesund und sogar die beste Medizin ist, ist eine alte Weisheit. Zudem ist das Lachen eine optimale Therapie gegen Stress und zugleich gratis sowie ohne Risiken und Nebenwirkungen.
Die Lachtherapie ist eine Mischung aus Lachen und Yoga-Elementen. 1995 entwickelte der indische Mediziner Dr. Madan Kataria das Yogalachen, das auch als Lach-Yoga oder Hasya-Yoga bezeichnet wird. Dr. Kataria kombinierte dabei bestimmte Dehn- und Streckübungen, Blickkontakt, tiefes Atmen und natürlich das Lachen miteinander. Dadurch soll der Mensch zum Lachen gebracht werden, ohne einen speziellen Grund dafür zu haben. In der Regel lacht der Mensch nur, wenn er einen Grund dafür hat, also etwas komisch findet, über einen Witz lacht oder wenn er glücklich ist.
Kommt es zu persönlichen, beruflichen oder gesundheitlichen Krisen, sind dies Situationen, in denen normalerweise nicht gelacht werden kann oder darf. Um aber Krisensituationen besser bewältigen zu können, ist es nötig eine positive Grundstimmung zu entwickeln, wobei eine Lachtherapie durchaus hilfreich sein kann.
Zu den positiven Effekten des Lachens gehören die Freisetzung von schmerzstillenden und entzündungshemmenden Substanzen, die Stärkung des Immunsystems, der Abbau von Stresshormonen, die Erhöhung des Sauerstoffaustausches im Gehirn, die Anregung des Herz-Kreislaufsystems, Verbesserung der Atmung sowie die Anregung des Stoffwechsels. Zudem werden durch das Lachen Auswirkungen von Stressbelastungen vermindert, die geistige Entspannung gefördert, eine positivere Grundstimmung erzeugt und Ängste abgebaut.
Eine Lachtherapie ist zwar kein Ersatz für eine Psychotherapie oder eine medizinische Behandlung, aber sie kann ergänzend oder als Vorbeugemaßnahme eingesetzt werden, um Körper, Geist und Seele zu stärken.
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