25. August 2007
Die Infusionstherapie findet ihre Anwendung auf verschiedene Art und Weise in den unterschiedlichsten Bereichen. So kann sie als pure Ergänzung zu anderen Therapieformen gedacht sein oder aber der Hauptbestandteil einer Therapie sein.
Wie sich leicht aus ihrem Namen schließen lässt, dient sie dazu mittels einer Infusion dem Körper Stoffe in flüssiger Form zuzuführen, die er aufgrund der Krankheit und damit verbundenen Fehlfunktionen nicht selbst herstellen oder verarbeiten kann. Diese Bereiche schließen z.B. in der künstlichen Ernährung die Zufuhr von Kalorienträgern ein, oder aber auch die direkte Zufuhr von Medikamenten. Auch kann sie benutzt werden, um dem Körper unterstützende Stoffe zu verabreichen, die beispielsweise die Nierenfunktion unterstützen und somit das Aussscheiden von Giftstoffen fördern.
Die direkteste Anwendung findet sich in der Therapie von Hörstürzen. Ein Hörsturz trifft Patienten meist unvorbereitet und plötzlich. Auf einmal können sie bestimmte Frequenzbereiche nicht mehr hören, nehmen Geräusche nur noch dumpf wahr, oder verlieren im schlimmsten Fall das komplette Gehör. Die Ursachen für den Hörsturz sind noch nicht lückenlos geklärt, tendenziell scheint aber eine Durchblutungsstörung grundsätzlicher Auslöser für die folgenden Symptome zu sein. Daher findet sich auch gerade beim Hörsturz die Infusionstherapie als häufig gewählte Behandlungsmethode. Dem Patienten werden dabei über einen längeren Zeitraum hinweg Infusionen verabreicht, welche die Blutverdünnung fördern. Die hier verabreichten Infusionen enthalten Mittel, die sich im Besonderen auf kleine Blutkörperchen auswirken, und somit die Blutfließeigenschaft verbessern. Die Steigerung der Verformbarkeit roter Blutkörperchen und eine hemmende Wirkung gegen Verklumpung des Bluts sind die Hauptmerkmale dieser Infusion.
Stationäre Infusionen stellen weit mehr als die Hälfte aller Infusionen dar. Hier wird mittels der Schwerkraft eine Infusionslösung in den Körper geleitet. Diese kann durch manuelle Kompression gesteigert werden. Durch eine Klemme am Infusionsgerät werden Menge und Geschwindigkeit mit der die Lösung in den Körper gelangt gesteuert. Nebenwirkungen sollten dabei vom Arzt im Auge behalten werden.
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14.12.11 | |
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07.07.11 | |
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