15. Februar 2010
Schnarchen hat unterschiedliche Ursachen. Häufig stecken anatomische Veränderungen dahinter.
Menschen, die schnarchen, liegen während des Schlafens meist auf dem Rücken. Beim Schlafen erschlaffen die Muskeln im Bereich des Gaumens und führen so beim Atmen zum charakteristischen Schnarchgeräusch. Etliche Faktoren können das Schnarchen fördern. Dazu zählen Alkohol, fettiges Essen und auch das Rauchen. Übergewichtige Menschen haben in der Regel auch einen dickeren Hals, der so die oberen Atemwege verengt und dadurch das Schnarchen begünstigt. Männer sowie ältere Menschen schnarchen zudem vermehrt.
Ist die Nase durch einen Schnupfen (z.B. im Rahmen einer Erkältung) verstopft, so kann der Patient nicht mehr richtig durch die Nase ein- und ausatmen und fängt dann während des Schlafens ebenfalls häufig an zu schnarchen.
Patienten, die aufgrund einer Schlafstörung Schlafmittel einnehmen, fördern dadurch ebenfalls das Schnarchen.
Die Ursache des Schnarchens kann auch eine anatomische Veränderung des Gaumens, der Nase oder der Mandeln sein. Eine Vergrößerung kann jeweils verantwortlich für das Schnarchen sein. Entsprechende Krankheiten sind z.B. die Nasenscheidewandverkrümmung oder die Gaumenmandelvergrößerung.
Einige Frauen schnarchen auch in der Schwangerschaft, obwohl sie sonst nie schnarchen. Ursache sind hier zum einen die Hormone, zum anderen das vermehrte Körpergewicht.
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Der Ratgeber Heyne Kompakt Info, Nr.62, Schluss mit Schnarchen von Elke Pohl.