14. Januar 2006
Schnarcher bringen ihren Partner um den Schlaf und gefährden zudem ihre eigene Gesundheit. Deutschlandweit ist beinahe jeder dritte Mann sowie jede fünfte Frau ein Schnarcher.
Kaum macht der Partner die Augen zu, geht es los, das lästige Schnarchen. Man macht kaum ein Auge zu, versucht ein paar mal nachts dafür zu sorgen, dass er oder sie sich auf die Seite dreht und morgens ist man total gerädert. Doch auch der Schnarcher selbst wacht oftmals ausgelaugt auf. Grund sind Atempausen, die dadurch entstehen, dass die Luftröhre blockiert wird. Unbemerkt wird man davon nachts wach.
Die so genannte Schlafapnoe betrifft vorwiegend Männer. Dabei ist die Dauer der Atempausen von Mensch zu Mensch unterschiedlich; in manchen Fällen sind diese bis zu zehn Sekunden lang und kommen über hundert Mal in einer Nacht vor. Experten vergleichen diese Belastung für den Körper mit der eines Joggers, der die ganze Nacht lang läuft.
Neben der permanenten Müdigkeit am nächsten Tag hat die Schlafapnoe weitere Folgen: das Risiko, einen Schlaganfall oder Herzinfarkt zu erleiden steigt, genau wie dies für Herzrhythmusstörungen und Bluthochdruck. Welcher Schnarcher die Folgen der Nacht am nächsten Tag spürt, zudem manchmal mit Herzrasen aufwacht, sollte einen Arzt aufsuchen. Es gibt Möglichkeiten, gegen das Schnarchen anzugehen, für einen erholsamen und ruhigeren Schlaf - für sich und den Partner.
Dass Schnarchen wirklich mehr als belastend ist, musste ich auch bereits am eigenen Leib erfahren. Zum Glück haben mein Ehemann und ich das Pr...
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Der Ratgeber Heyne Kompakt Info, Nr.62, Schluss mit Schnarchen von Elke Pohl.