Nicht alle Babys haben eine makellose Haut. Auch schon bei der Geburt können Hautveränderungen wie ein Blutschwamm, ein Storchenbiss oder ein Mongolenfleck zu sehen sein.
Viele Eltern erschrecken anfangs, wenn ihr Baby am Hinterkopf einen roten Fleck hat, der sogar beim Schreien noch etwas dunkler wird. Ursache dieses roten Fleckes, der auch an anderen Stellen wie zum Beispiel der Stirn auftreten kann, sind erweiterte Blutgefäße. Im Volksmund spricht man vom Storchenbiss.
Bis zu drei von hundert Babys werden mit einem Blutschwamm geboren, der sich ebenfalls meist am Kopf befindet. Anfangs ist der gutartige Tumor oft noch sehr klein, im Laufe der nächsten Monate kann er jedoch wachsen. Es gibt aber auch Blutschwämme, die sich von selbst wieder zurückbilden. Bösartig werden die Blutschwämme in der Regel nicht.
Babys mit einem Mongolenfleck kommen überwiegend in Asien zur Welt, bei uns eher selten. Es handelt sich dabei um einen bläulichen Fleck im Bereich des unteren Rückens des Babys. Eine Behandlung des Mongolenflecks ist in der Regel nicht erforderlich. Bis zur Pubertät hat er sich meist zurückgebildet.
Mehr kleine Jungen als Mädchen leiden in ihren ersten Lebenswochen unter der Neugeborenenakne. Grund dafür ist der Hormonhaushalt, der sich in den ersten Wochen umstellen muss. Eine Behandlung ist jedoch in der Regel auch hier nicht erforderlich, da die kleinen roten Pickelchen nach wenigen Wochen wieder von selbst verschwinden.
Gerade Stillkinder haben häufig Milchschorf. Diese gelblichen Krusten bilden sich an der Kopfoberfläche, sind jedoch völlig harmlos. Auch der Milchschorf bildet sich mit etwa einem Jahr von selbst zurück. Damit sich nichts entzünden kann, sollten Eltern den Schorf nicht wegkratzen, auch wenn man schon fast dazu verleitet wird. Lieber gibt man etwas Öl auf die Kopfhaut und frisiert dann vorsichtig. So lösen sich die Schuppen schonend und es kann keine Entzündung entstehen.
Viele Babys leiden auch unter Milien. Wie auch die meisten anderen Hautveränderungen so verschwinden diese ohne Behandlung nach wenigen Wochen von selbst wieder. Von Milien spricht man, wenn ein Baby bevorzugt im Gesicht kleine gelb-weißliche Punkte hat.
Auch wenn ein Baby mit derartigen Hautveränderungen auf den ersten Blick nicht makellos aussieht, so sind diese Veränderungen doch in der Regel vollkommen harmlos und müssen sogar oft nicht einmal behandelt werden.
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