Durst bedeutet, dass der Körper mehr Flüssigkeit benötigt, als vorhanden. Ursache dafür ist entweder, dass sich das Flüssigkeitsvolumen im Körper reduziert hat oder die Salzkonzentration zugenommen hat. Ursachen für vermehrten Durst sind unter anderem Schwitzen, Durchfall oder salzige Nahrung. Großer Durst kann aber auch ernsthafte Gründe wie Diabetes, Hormonstörungen oder Nierenerkrankungen haben.
Der Körper des Menschen besteht bei Männern zu 60 Prozent aus Wasser bei Frauen zu 50 Prozent. Um den Wasserhaushalt unseres Körpers aufrecht zu erhalten ist es dem Menschen ein Grundbedürfniss zu trinken.
Der Flüssigkeitsbedarf eines normalen Erwachsenen liegt zwischen 2 bis 3 Liter pro Tag. Erhält der Körper zu wenig Flüssigkeit senden Osmorezeptoren, spezielle Zellen die den Flüssigkeitshaushalt regeln, Impulse an das Gehirn, welches sofort das Durstgefühl auslöst. Das passiert sobald der Flüssigkeitspegel im Körper um 0,5 Prozent abfällt.
Sinkt der Wasseranteil im Körper um bis zu 10 Prozent, kommt es zu einem Trockenheitsgefühl in Mund und Kehle und es können Sprachstörungen auftreten.
Lang anhaltender Flüssigkeitsmangel hat Exsikkose, Austrocknung durch Abnahme des Körperwassers zur Folge. Umgangssprachlich spricht man von Verdursten oder Dehydratation. Wassermangel im Körper kann die Nieren nachhaltig schädigen, denn die Nieren reduzieren bei Flüssigkeitsmangel die Urinausscheidung.
Weitere Folgen von langanhaltendem Flüssigkeitsmangel sind Trockenheit der Haut sowie der Schleimhäute, Benommenheit und akute Schläfrigkeit. Dies tritt vermehrt bei älteren Personen auf, da sie oft unter mangelndem Durstempfinden leiden.
Eine weitere Gefahr stellt die Sommerhitze in Kombination mit zu wenig Flüssigkeitsaufnahem dar. Das Ignorieren des eigene Durstgefühls fordert jedes Jahr einige Hitzetote. Einfachste Behandlungsmöglichkeit ist auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten. Das Durstgefühl verschwindet beim Trinken schon nach Sekunden.
Bei einem stärkeren Grad der Austrocknung ist es unbedingt nötig sich in ärztliche Behandlung zu begeben, um Folgeschäden zu vermeiden.
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