Sexuelle Nötigung
Richtet sich gegen die sexuelle Selbstbestimmung jedes Menschen
Als eine sexuelle Nötigung wird jede sexuelle Handlung bezeichnet, zu der eine Person durch Gewalt, durch Drohung von Gefahr für Leib und Leben oder durch das Ausnutzen einer hilflosen Lage gezwungen wurde.
Eine sexuelle Handlung, die gegen den Willen einer Person geschieht, ist sexuelle Nötigung. Sie stellt eine Straftat dar, bei der die sexuelle Selbstbestimmung des Opfers verletzt wird. Durch Gewalteinwirkung oder Drohungen wird eine Person zu Akten gezwungen, die sie aus freien Stücken nicht tun würde. Bei der Vergewaltigung besteht ein Eindringen in den Körper, also ein vollzogener Beischlaf. Jeder Straftäter einer solchen Nötigung oder eines Missbrauchs wird unabhängig vom Geschlecht gleichermaßen bestraft, mit mindestens einem Jahr Freiheitsstrafe. Das Alter und das Geschlecht des Opfers sind ebenso unerheblich, solange es einen eigenen Willen formen kann. Viele Täter haben bereits kriminellen Hintergrund. Für die Öffentlichkeit empörend sind vor allem Fälle der Nötigung von Schutzbefohlenen, als beispielsweise der eigenen Kinder. Für die Opfer bedeutet eine Nötigung oder Vergewaltigung oft jahrelange psychische Folgen, die therapeutisch behandelt werden müssen. Nicht immer sind Frauen und Mädchen die Opfer. Grade Männer und besonders homosexuelle Männer werden Opfer einer solchen Tat und leiden ebenso darunter.
Diese Seite enthält Informationen zu Themen wie Ausnutzen, Betatschen, Drohungen, Gewalt, Missbrauch, Nötigen, Opfer, Sexuelle Handlungen, Strafen, Straftäter, Täter und Vergewaltigung. Werfen Sie einen Blick in themenverwandte Bereiche, um möglicherweise noch weitere Informationen zu erhalten.