17. November 2011
Beim Samenerguss wird die Samenflüssigkeit des Mannes aus dem Penis herausgestoßen. Manche Männer leiden jedoch unter Ejakulationsstörungen.
Der Samenerguss des Mannes wird auch als Ejakulation bezeichnet. Normalerweise kommt es bei jedem Orgasmus zum Ausstoß von Sperma aus dem Penis. Dabei handelt es sich um die Samenflüssigkeit (Ejakulat), die einen kastanienartigen Geruch hat und eine weißliche Färbung aufweist. Die Menge der Samenflüssigkeit ist unterschiedlich und hängt auch davon ab, wann der letzte Samenerguss stattgefunden hat. Normalerweise liegt die normale Menge bei 2-6 Millilitern. Der Samenerguss kann jedoch durch verschiedene Umstände gestört werden. Man unterscheidet zwischen verschiedenen Formen von Ejakulationsstörungen.
Die am häufigsten auftretende Ejakulationsstörung ist der vorzeitige Samenerguss (Ejaculatio praecox), den man als Form von Potenzstörung betrachtet. Der Betroffene hat dabei keine Kontrolle über den Zeitpunkt der Ejakulation. Allerdings können die Übergänge zwischen einem vorzeitigen Samenerguss und einem rasch ablaufenden normalen Geschlechtsverkehr fließend sein. Eine Störung liegt jedoch eindeutig vor, wenn es bereits beim Eindringen in die weibliche Scheide zu einer Ejakulation kommt. Oft hängt ein vorzeitiger Samenerguss vom Lebensalter ab. So leiden vor allem junge und noch sexuell unerfahrene Männer darunter. Mit zunehmendem Alter tritt eine vorzeitige Ejakulation immer seltener auf.
Unter einer retrograden Ejakulation versteht man einen so genannten trockenen Orgasmus. Das bedeutet, dass der Betroffene den Orgasmus zwar zum richtigen Zeitpunkt erreicht, der Samenerguss jedoch ausbleibt. Dies ist jedoch nur scheinbar der Fall, denn die Ejakulation erfolgt rückwärts in die Harnblase hinein. Verursacht wird eine retrograde Ejakulation meist durch eine operative Entfernung der Vorsteherdrüse (Prostata). Weitere mögliche Gründe sind Nervenerkrankungen, Multiple Sklerose, Bandscheibenvorfälle oder die Einnahme von Bluthochdruckmitteln.
Diese Form von Ejakulationsstörung tritt nur sehr selten auf. Dabei leiden die Betroffenen darunter, dass der Samenerguss ausbleibt oder erst nach langem Geschlechtsverkehr erfolgt. Oftmals sind psychische Gründe für eine Anorgasmie verantwortlich. Aber auch Alkohol oder bestimmte Medikamente wie Psychopharmaka kommen als Ursache in Betracht.
Auch zu dieser Ejakulationsstörung kommt es eher selten. Sie äußert sich darin, dass die betroffenen Männer beim Samenerguss keinerlei sexuelle Lust oder Befriedigung verspüren. Oft besteht ein fließender Übergang zur Spermatorrhoe. Dabei handelt es sich um Samentröpfeln ohne Orgasmus.
Hier ist Platz für Ihre Meinung zu diesem Artikel.
Lesermeinung schreiben |
GESTERN | |
![]() | SAMENERGUSS |
![]() | SAMENERGUSS |
![]() | SAMENERGUSS |
24.05.12 | |
![]() | SAMENERGUSS |
20.05.12 | |
![]() | SAMENERGUSS |
Stellen Sie eine Frage oder lesen Sie mehr im Samenerguss Forum


Verständlich und fundiert führt Sie Carl Nova in ein völlig neuartiges Trainingskonzept ein. Zunächst analysiere...