Samenerguss
Die Ejakulation ist das rhythmische Herausspritzen von Sperma aus der Harnröhre
Bei einem Samenerguss wird aus dem Penis des Mannes stoßweise Samenflüssigkeit herausgeschleudert. Ein Samenerguss enthält bis zu 500 Millionen Samenzellen und wird durch Geschlechtsverkehr, Masturbation oder unbeabsichtigt im Schlaf ausgelöst.
Die Samenflüssigkeit des Mannes besteht aus Sekreten von Drüsen und der Prostata und natürlich auch zu einem Teil aus Spermien. Während des Geschlechtsverkehres fließt das Ejakulat, wie die Samenflüssigkeit auch genannt wird, aus dem Penis des Mannes. Nicht in jeder Samenflüssigkeit müssen sich jedoch auch Spermien befinden. Bedingt durch eine Krankheit oder körperliche Beeinträchtigung kann die Samenflüssigkeit auch keine Spermien enthalten. Dies ist beispielsweise nach einer Sterilisation des Mannes der Fall. Mussten aufgrund einer Erkrankung die Samenleiter durchtrennt werden, fließt zwar noch immer Samenflüssigkeit aus dem Penis und der männliche Körper produziert auch meist weiterhin die Spermien, aufgrund der Durchtrennung haben die Spermien jedoch nicht die Möglichkeit, sich mit der Samenflüssigkeit zu vermengen. Als Potenzstörung bezeichnet es der Mediziner, wenn der Mann "zu früh kommt", dass heißt, wenn die Samenflüssigkeit zum Beispiel schon beim Küssen fließt. Die Samenflüssigkeit wird durch die Muskulatur der Samenleiter aus den Nebenhoden durch die Harnröhre und dann durch den Penis transportiert. Auch Frauen können während einem Orgasmus weibliches Sekret absondern. Auch dieses wird als Ejakulat bezeichnet.
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