Schwangerschaftsbeschwerden - Was ist normal und wann muss man zum Arzt?

Das Auftreten von Schwangerschaftsbeschwerden ist ganz normal. Ob und in welchem Ausmaß diese auftreten, ist von Frau zu Frau ganz unterschiedlich; manche sind mehr, andere weniger betroffen. Die hormonelle Umstellung kann eine Vielzahl an Symptomen verursachen, dies geht nicht unbemerkt an der Frau vorbei. Bei manchen Symptomen sollte sicherheitshalber ein Arzt aufgesucht werden. Rund um das Thema Schwangerschaftsbeschwerden - Was ist normal und wann muss man zum Arzt?

Harmlose und bedenkliche Schwangerschaftsbeschwerden

Warum kommt es zu Schwangerschaftsbeschwerden?

Die Schwangerschaft stellt eine für den weiblichen Körper völlig neue Situation dar. Es kommt sehr schnell zu vielfältigen Veränderungen.

Der Körper stellt sich darauf ein, ein Kind zu versorgen, damit es sich gesund entwickeln kann. Vor allem in den ersten drei Monaten der Schwangerschaft wird dem Organismus einiges abverlangt. Es kommt zur starken Steigerung der Hormonausschüttung.

Die komplexen Vorgänge laufen nicht umbemerkt ab. Der Körper reagiert auf den veränderten Hormonhaushalt mit unterschiedlichen Beschwerden. Wie sehr die körperliche Umstellung bemerkt wird, lässt sich pauschal nicht beantworten und ist individuell zu betrachten.

Sobald es zur Befruchtung kommt, verändern sich die hormonellen Verhältnisse im weiblichen Körper. Es kommt zu zahlreichen Anpassungen an die Schwangerschaftsanforderungen.

Hormonveränderungen wirken sich auf Geist und Körper aus. Der Organismus mus die Einnistung der befruchteten Eizelle in der Gebärmutter sowie die Entwicklung der Plazenta sicherstellen.

Schwangerschaft ist keine Krankheit, sondern ein Zustand. Trotzdem sollte man versuchen, die auftretenden Beschwerden zu lindern.

Keine Schwangere muss die Zähne zusammenbeißen und monatelang die Beschwerden aushalten. Denn wenn es der werdenden Mutter nicht gut geht, spürt dies auch das ungeborene Kind.

Starke Medikamente sollten jedoch in der Schwangerschaft nur dann eingenommen werden, wenn Hausmittel oder naturheilkundliche Präparate nicht den gewünschten Erfolg bringen.

Typische Schwangerschaftsbeschwerden

Gegen die unterschiedlichsten Beschwerden ist "ein Kraut gewachsen" und oft helfen ganz einfache Maßnahmen, um Beschwerden zu lindern. Zu den typischen Schwangerschaftsbeschwerden zählen beispielsweise:

Bei Symptomen wie den Blutungen sollte man jedoch niemals selbst Präparate ausprobieren sondern immer unverzüglich den Frauenarzt oder die betreuende Hebamme aufsuchen.

Die Haut wird gedehnt und strapaziert, so können Schwangerschaftsstreifen entstehen. Bei diesen typischen Beschwerden handelt es sich nicht um ernste Erkrankungen. Dabei sind die meisten Beschwerden zwar lästig aber normal und auch unbedenklich.

Das so genannte Schwangerschaftsjucken kann unter Umständen durch einen Vitaminmangel entstehen. Andere Beschwerden sind in der Regel gut behandelbar - es gibt auch gute Hausmittel oder der behandelnde Arzt weiß einen Rat.

Was ist gefährlich? Schwangerschaftsbeschwerden, die einen Arztbesuch erforderlich machen

Es kann aber auch passieren, dass die Beschwerden ein bedenkliches Ausmaß annehmen. Wenn sich beispielsweise das Erbrechen häuft und über einen längeren Zeitraum anhält, so dass die Gefahr einer Austrocknung und Mangelerscheinung besteht.

Wenn Blutungen auftreten, die Schwangere Fieber bekommt oder ziehende Schmerzen im Unterbauch, so ist unbedingt ein Arzt zu konsultieren.

In ärztliche Behandlung gehören Schwangere mit folgenden Symptomen:

Bei massiven Schwangerschaftsbeschwerden kann unter Umständen eine berufstätige Schwangere nicht mehr arbeiten gehen und der behandelnde Arzt wird sie krankschreiben.

Was hilft bei Schwangerschaftsbeschwerden?

Bei vielen Beschwerden hilft es der Schwangeren bereits, sich etwas Ruhe und Erholung sowie ausreichend Schlaf zu gönnen. Stress und sonstige Belastungen gilt es, möglichst zu vermeiden.

Ebenso kann jedoch auch Bewegung guttun. Hier gilt es, das passende Maß zu finden. Hier geben wir Tipps zu diesem Thema.

Auf keinen Fall soll bei Beschwerden eine Selbstmedikation vorgenommen werden. Es sollte immer ein ärztlicher Rat eingeholt werden oder man kann auch die Hebamme fragen.

Zurück zur Natur: Kräuter und Hausmittel bei Schwangerschaftsbeschwerden

Viele Frauen kommen durch ihre Schwangerschaft wieder mehr zurück zur Natur, denn die Natur hält viele wirksame Kräuter bereit, die bei den unterschiedlichsten Beschwerden in Form von Spülungen, Salben, Globuli oder Tropfen helfen können. Bessern sich die Beschwerden jedoch nicht nach wenigen Tagen, sollte man zur Sicherheit den Frauenarzt oder die Hebamme konsultieren.

Neben solchen Kräutern finden sich auch zahlreich Hausmittel, die sich gegen Schwangerschaftsbeschwerden einsetzen lassen. Und auch die Ernährung bietet entsprechende Möglichkeiten. Informieren Sie sich hier über Hausmittel und natürliche Alternativen zu schädlichen Arzneimitteln gegen Schwangerschaftsbeschwerden.

Bei Unsicherheiten zum Arzt gehen

Wenn man sich wegen der Beschwerden nicht sicher ist, sollte man lieber einmal zu viel, als einmal zu wenig zum Arzt gehen. Wenn man ein ungutes Gefühl hat und sich Sorgen macht, sind der Arzt und die Hebamme immer die richtigen Ansprechpartner.

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