Nachwehen

Nachgeburtswehen sind Wehen, die nach der Geburt des Kindes auftreten

Nachwehen sind rhythmische Kontraktionen der Gebärmuttermuskulatur, die nach der Geburt auftreten. Durch die Nachgeburtswehen wird die Plazenta gelöst und als Nachgeburt geboren. Im Wochenbett sorgen die Nachwehen für die Rückbildung der Gebärmutter.

Schwangere Frau im Krankenbett macht Atemübungen
labour - breathing exercises © Leah-Anne Thompson - www.fotolia.de

Bei den so genannten Nachwehen handelt es sich um eine geburtsbedingte Wehentätigkeit, die jedoch erst nach Ablauf der Geburt auftritt.

Sie sind schwächer als normale Wehen, jedoch mitunter auch noch sehr schmerzhaft.

Funktion

Der Sinn der Nachwehen besteht darin, durch weitere Kontraktionen

bzw. sie dazu zu aktivieren, ihre Rückbildungsarbeit und Kontraktion zurück in den ursprünglichen Zustand aufzunehmen. Ferner bewirken die konvulsivischen Bewegungen der Gebärmutter unter Nachwehen aber auch,

Empfindungen der Frau

Frauen mit mehreren Geburten beschreiben, dass die Intensität der Nachwehen bei jeder Geburt stärker wird. Erstgebärende nehmen die Nachwehen oft nur als ein diffuses Ziehen in der Bauchgegend wahr.

Nachwehen werden, wie viele andere Begleiterscheinungen der Geburt auch, durch Hormone ausgelöst oder gesteuert. So aktivieren die durch den Stillvorgang bei der Mutter ausgeschütteten Hormone oftmals die Nachwehen. Dieser Prozess kann sich bis über mehrere Tage lang fortsetzen und sehr schmerzhaft sein.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

Grundinformationen und Hinweise zu Nachwehen

Wissenswertes zu den Nachwehen

Wissenswertes zu den Nachwehen

Wie stark Nachwehen sind und wie lange sie andauern, ist von Frau zu Frau unterschiedlich. Erstgebärende haben sie jedoch viel seltener.

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