17. August 2010
Von Andreas Hadel
Urvölker haben gewusst, dass die einzigartig duftenden Kräuter und Gewürze für mehr gut sind, als nur die Nahrung abzuschmecken. Weit vor Beginn unserer Zeitrechnung haben unsere Vorfahren Kräuter zur Heilung von Verletzungen und Krankheiten genutzt. Auch die stimulierende und stimmungsaufhellende Wirkung bestimmter Pflanzen waren schon damals kein unentdecktes Geheimnis. Wir nennen Ihnen die besten zehn Kräuter, die in keinem Gewürzregal fehlen sollten und so manche Pille überflüssig machen könnte.
Gelber Ingwer, auch unter den Namen Kurkuma oder Gelbwurz bekannt, verleiht dem Curry-Pulver das gelbliche Aussehen und wird gemeinhin als das Supergewürz schlechthin betrachtet. Die Bestandteile des gelben Ingwers haben sich als mächtige Anti-Oxidanten mit entzündungshemmenden Eigenschaften erwiesen, die wissenschaftlich nachgewiesen positiv im Kampf gegen Krebs, Diabetes, Arthritis und Alzheimer wirken.
Nelken enthalten mit Eugenol eine Substanz, die die Einlagerung von Umweltgiften in unserem Körper stark reduziert. Deshalb können Nelken vorbeugend für bestimmte Krebserkrankungen und Gelenkentzündungen wirken. Nelken haben zudem eine schmerzlindernde Wirkung.
Zimt wirkt antimikrobiell und kann dazu beitragen, den Blutzucker aktiv zu senken.
Salbei ist nicht nur für Zahncremes geeignet. Denn es lassen sich gleich drei gesundheitsfördernde Bestandteile in Salbei finden. Flavonoide, Phenolsäuren und Enzyme. Die Kombination dieser drei Substanzen wirkt sich schützend auf Ihre Zellen auf und kann zudem die Gedächtnisleistung verbessern.
Das in Pfeffer enthaltende Capsaicin wird von der Wissenschaft mit einer krebsvorbeugenden und entzündungshemmenden Wirkung in Verbindung gebracht.
Dieses Gewürz hat es durch Pizzen und anderen italienischen Speisen zu Weltruhm gebracht. Und das ist auch gut so, denn es wirkt antimikrobiell gegen zahlreiche Krankheitserreger.
Das aromatisch erfrischende Gewürz kann beruhigend auf den Magen-Darm-Trakt wirken und hält zudem schmerzlindernde Effekte parat. Neuere Studien haben außerdem eine krebsvorbeugende Eigenschaft erkannt.
Rosmarin ist ein echter Klassiker unter den Heilkräutern mit einer langen Tradition in der Medizin. Es enthält einen hohen Anteil an Polyphenolen und schützt damit unser Herz und unsere Blutgefässe vor Erkrankungen. Zudem kann der Duft des Rosmarin eine stimmungsaufhellende Wirkung entfalten.
Die asiatische Wurzel enthält mehrere hundert aktive Wirkstoffe, die in ihrer Gesamtheit das Wachstum von Tumorzellen behindern können. Zudem wirkt Ingwer lindernd bei Übelkeit sowie bei Brechreizen, die durch Chemotherapien oder der Reisekrankheit ausgelöst werden.
Die Anti-Vampir-Knolle erweist sich als schützender Ritter für Ihre Blutgefässe. Es kann nicht nur zur Verringerung der Cholesterin-Werte beitragen, sondern auch die Bildung von Blutklumpen verhindern und Bluthochdruck mildern.
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