Feigen - Anbau, Gesundheitswert und Verwendungsmöglichkeiten

Feigen können auch in deutschen Gärten wachsen. Alternativ kann man sie aber auch kaufen und dann pur essen oder zu einer leichten Vorspeise verarbeiten.

Feigen lassen sich frisch, aber auch gut in getrockneter Form genießen

Besonders im Hochsommer und im Herbst sieht man die größte Auswahl an Feigen in unseren Supermärkten oder im Obst- und Gemüsegeschäft. Die Früchte, die man im Winter kaufen kann, haben aufgrund der langen Transportwege leider nur sehr wenig Aroma.

Je dunkler die Früchte beim Kauf sind, desto reifer sind sie. Sie sollten weich, aber nicht matschig sein. Aufgeplatzte Feigen sollte man nicht kaufen. Außerdem sollte man darauf achten, wie sie verpackt wurden, da Feigen ein sehr empfindliches Obst sind.

Feigen und Datteln
Ein beliebtes Paar: Feigen (links) und Datteln (rechts)

Anbau im eigenen Garten

Wie auch von den anderen Obstsorten so gibt es auch von Feigen unterschiedliche Sorten. Da unsere Winter doch recht kalt sein können, sollte man einen winterharten Feigenbaum kaufen, wenn man diese gesunden Früchte aus dem eigenen Garten ernten möchte.

Es gibt durchaus Sorten, die im Winter minus 10 Grad aushalten. Doch auch diesen Feigenarten ist es lieber, wenn es nicht so kalt ist. Es empfiehlt sich daher, die Pflanze nicht in die Erde, sondern in einen großen Blumentopf zu pflanzen. Dies hat den Vorteil, dass man sie dann bei kälteren Temperaturen ins Haus holen kann. Wer einen Wintergarten hat, hat ideale Voraussetzungen für eine reiche Feigenernte.

In der Regel sind noch nicht alle Früchte abgeerntet, wenn bei uns die ersten kalten Nächte kommen. Doch dies ist kein Problem, die Feigen reifen auch im Haus weiter, dann allerdings langsamer. Über den Winter sollte man die Pflanzen nur sehr wenig gießen. Zurückgeschnitten werden Feigenbäume nur im Frühsommer. Im Mittelmeerraum wachsen die Feigenbäume natürlich in der freien Natur.

Merkmale

Je nach Sorte unterscheiden sich die Früchte. Das Fruchtfleisch kann rosa oder rot sein, die Haut von gelb bis braun variieren. Selbst die Anzahl der kleinen Kerne in den Feigen ist sortenabhängig. Man kann diese aber problemlos mitessen.

Auch die Schale muss man vor dem Essen nicht entfernen. Dies macht die Feigen zum perfekten Snack für unterwegs. Wenn man die Schale nicht mag, so kann man die Feigen auch wie Kiwi mit dem Löffel essen.

Verwendungsmöglichkeiten

Feigen geben vielen unterschiedlichen Gerichten das gewisse Etwas.

Salat und Vorspeise

Selbst für einen exotischen Salat kann man sie verwenden. Als Vorspeise kann man beispielsweise Schinken, Feigen und Käse in eine Auflaufform geben. Die Feigen werden dabei leicht eingeschnitten und mit dem Käse belegt. Beim Erwärmen im Backofen zerläuft der Käse dann und verfeinert die Feigen.

Saucen und Desserts

Natürlich eignen sich Feigen aber auch zur Zubereitung einer deftigen Soße, die beispielsweise zu Fleischgerichten serviert wird.

Noch beliebter sind sie aber als Dessert. Sie werden häufig als Dekoration auf den Teller gelegt, können zusammen mit anderen Früchten in einen Joghurt gerührt oder auch zu Kompott gekocht werden.

In den Supermärkten gibt es nicht nur frische Feigen zu kaufen, sondern auch getrocknete. Diese kann man gut zum Backen verwenden.

Inhaltsstoffe und Gesundheitswert

Feigen schmecken nicht nur gut, sie sind auch gesund. Ihren süßen Geschmack haben sie dem Fruchtzucker zu verdanken. Aber auch Vitamine und Mineralstoffe sind in den kleinen Früchten enthalten. Zu den Inhaltsstoffen zählen:

Feigen fördern die Verdauung und reinigen unser Blut.

Getrocknete Feigen enthalten übrigens noch mehr gesunde Inhaltsstoffe als frische.

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Quellenangaben
  • trockenobst © Rainer Schmittchen - www.fotolia.de
  • Dattel und Feigen © D. Fabri - www.fotolia.de

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