Stilltypen und Tipps zum richtigen Umgang - vom stürmischen Trinker bis zum Träumer

Dass Stillen etwas Wunderbares ist, wissen schon die Babys. Das eine genießt die Zeit an Mamas Brust, das andere trinkt ganz hastig, und wieder andere Babys zappeln während des Stillens heftig herum.

Unterschiedliche Charaktereigenschaften von Neugeborenen

Wie ein Baby an der Brust trinkt, ist Charaktersache und hängt auch von seiner Tagesform ab. Es gibt Babys, die immer ruhig und verträumt an der Brust trinken. Genauso gibt es aber auch Kinder, die unterschiedlich trinken.

Egal wie ein Baby für gewöhnlich trinkt, man sollte es nicht umgewöhnen. Dies würde das Stillen massiv stören und zudem unnötige Nerven kosten.

Man unterscheidet fünf Stilltypen: den stürmischen Trinker, den Träumer, den Zappler, den Genießer und den Zauderer.

Stürmischer Trinker

Babys vom Typ "stürmischer Trinker" suchen wie wild die Brustwarze und beginnen auch sofort kräftig zu saugen, wenn sie sie im Mund haben. Stürmische Trinker trinken so lange gierig an der Brust, bis sie vollkommen gesättigt sind.

Diese Babys sind bezüglich des Stillens relativ unkompliziert und haben auch kein Problem damit, wenn sie zwischendurch im Auto oder im Einkaufszentrum gestillt werden. Wenn Babys grundsätzlich so gierig trinken, müssen die Mamas darauf achten, dass sie ihr Baby richtig anlegen, sonst gibt es bald wunde Brustwarzen.

Träumer

Träumer-Babys trinken langsam und schlafen immer wieder ein. Das Stillen zieht sich dadurch ganz schön in die Länge. Mamas sollten ihr Baby immer wieder wachkitzeln, damit es ausreichend trinkt.

Auch wenn Mamas mit Träumer-Babys das Gefühl haben, sie würden nichts anderes tun als zu stillen, sollten sich doch die Geduld aufbringen und ihrem Baby das Kuscheln an der Brust gönnen.

Zappler

Babys vom Typ Zappler fuchteln wie wild mit Ärmchen und Beinchen, wenn sie die Brust sehen. Diese Babys haben wahre Freude am Milchtrinken, schlucken durch das hastige Trinken jedoch auch viel Luft. Blähungen können die Folge sein. Das Stillen klappt bei diesen Babys oft besser, wenn man sie fest in ein Tuch wickelt, das so genannte Pucken.

Genießer

Genießer-Babys sind Fans von Mamas Muttermilch. Sie trinken langsam, schonen dabei Mamas Brustwarze, brauchen allerdings auch ziemlich lange, bis sie satt sind. Genießer-Babys lassen sich leicht ablenken und sollten daher möglichst immer an einem ruhigen Ort gestillt werden.

Zauderer

Einige Babys finden das Stillen einfach nur anstrengend und nervend, wenn ihnen etwas Milch über den Mund läuft. Sie sind unruhig beim Trinken und müssen erst davon überzeugt werden, wie schön das Stillen ist. Doch mit viel Liebe und Geduld wird jede Mama ihrem Zauderer-Baby dies zeigen können!

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