28. September 2009
Für die Entscheidung ob man Früchtebreis fertig kaufen soll oder selbst zubereiten will gibt es ein Für und ein Wider.
Fertiggläschen mit Früchtebrei haben natürlich ihre Vorzüge, sie geben eine genaue Altersangabe vor ab wann welche Sorte gefüttert werden kann, damit kann man sich gut orientieren. Die meisten Hersteller garantieren heutzutage, dass die Obstsorten schadstoffarm sind oder sogar aus kontrolliert biologischem Anbau stammen. Weiterhin wird eine schonende Verarbeitung zugesichert, so dass die Nährstoffe erhalten bleiben. Und natürlich sind sie praktisch, es muss nichts zubereitet werden, sie können im Vorrat eingekauft werden und man kann sie überall hin mitnehmen. Die Erfahrung der Hersteller sorgt für bekömmliche Fruchtbreivariationen und geschmacklich befinden sie sich zuverlässig immer im gleichen Bereich. Die Gläschen können im Wasserbad erhitzt werden oder man kann sie auch kalt füttern. Gläschen begleiten die Babys schon seit Generationen und bieten eine gleich bleibende Qualität und oft eine Entlastung der Mama. Vor allen Dingen wenn es mal schnell gehen muss, wird gerne auf die Fertiggläschen zurückgegriffen. Aber auch wenn ein Babysitter oder jemand anderes der in der Küche nicht so versiert ist Baby versorgt weil Mama Ausgang hat, dann bieten die Fertiggläschen einen Vorteil.
Ein selbst gemachter Früchtebrei bietet schon einmal den ersten entscheidenden Vorteil, dass er mit Liebe gemacht wird. Je frischer die Obstsorten zubereitet werden, umso höher ist natürlich der Gehalt an Nährstoffen und Vitaminen. Es können immer wieder neue und verschiedene Variationen ausprobiert werden, dieses schult und erweitert den Geschmackssinn des Kindes. Früchtebreis selbst zuzubereiten ist die natürlichere Art, aber auch hier sollte auf Bioprodukte und schadstoffarmes, am besten heimisches Obst geachtet werden. Dem Kind einen Brei zu bereiten macht Spaß und vermittelt das Gefühl von "gut versorgen". Es ist auch nicht wirklich viel Arbeit, das Obst muss geschält und je nach Sorte zerdrückt, püriert oder fein gerieben werden. Letztendlich weiß man dann genau, was das Kind isst und was im Brei drin ist. Um Zeit zu sparen, gibt es Mütter die den Früchtebrei portionsweise einfrieren und dann auch einen Vorrat haben. Es lassen sich viele Breikostrezepte finden und so kann man sich immer wieder neue Ideen holen.
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