15. Februar 2010
Nasentropfen machen die Nase wieder frei. Doch bei zu langer Anwendung besteht die Gefahr einer Abhängigkeit.
Genau wie Nasensprays, sollten auch abschwellende Nasentropfen nicht länger als ein bis zwei Wochen eingenommen werden. Mit zunehmender Behandlungsdauer steigt die Gefahr einer Abhängigkeit von den Tropfen, da die Schleimhäute austrocknen und sich zurückbilden können. Dies hat zur Folge, dass die Nasenschleimhäute ohne die Tropfen nicht mehr abschwellen und eine chronische Nasenverstopfung entsteht.
Da die Nasentropfen dann erst recht angewendet werden, kommt es zu einem Teufelskreis und schließlich zu einer regelrechten Sucht. Diese wird auch als Arzneimittel-Rhinitis oder Rhinitis medicamentosa bezeichnet. Darüber hinaus kann es bei Nasentropfen, die den Wirkstoff Xylometazolin enthalten, zu Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen, Müdigkeit, trockenen Schleimhäuten sowie zu einem Anstieg des Blutdrucks kommen.
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