15. Februar 2010
Nasentropfen sind ein spezielles Arzneimittel zur Behandlung von nasalen Beschwerden. Sie dienen zur Linderung von Schnupfen und verstopfter Nase.
Ziel und Zweck von Nasentropfen ist die Behandlung und Linderung von bestimmten Beschwerden der Nase. So kommen sie zur Anwendung bei Schnupfen, Sinusitis (Nasennebenhöhlenentzündung) oder allergischem Schnupfen wie Heuschnupfen.
Zu den typischen Begleiterscheinungen einer Erkältung gehört Schnupfen. Dabei läuft die Nase und es kommt zu einem unangenehmen Kribbeln, verbunden mit Niesreiz. Zudem schwellen die Nasenschleimhäute an und erschweren die Atmung. In diesem Fall können abschwellende Nasentropfen sehr hilfreich sein und zur wirksamen Linderung dieser quälenden Beschwerden beitragen. Auch der Schlafvorgang wird dadurch erleichtert, da wieder eine freie Atmung möglich ist. Darüber hinaus können festsitzende Sekrete besser abfließen. Nasentropfen eignen sich aber nicht nur für die Behandlung von Erkältungskrankheiten, sondern auch zur Linderung von allergischer Rhinitis (Heuschnupfen). Dabei kommen neben abschwellenden Nasentropfen auch spezielle Tropfen, die eine antiallergische Wirkung haben, zur Anwendung. Nasentropfen, die vor allem zum Abschwellen der Nasenschleimhäute dienen, enthalten Arzneistoffe wie Xylometazolin oder Tramazolin, die zur Gruppe der a-Sympathomimetika gehören. So wirkt Xylometazolin verengend auf die feinen Blutgefäße, die sich in der Nasenschleimhaut befinden. Aufgrund dieser Verengung bilden sich die Schwellungen der Schleimhaut wieder zurück, wodurch die Sekrete abfließen können. Darüber hinaus werden die Nasennebenhöhlen wieder besser belüftet. Im Fall einer allergischen Rhinitis, also dem Heuschnupfen, werden außerdem Arzneistoffe eingesetzt, die antiallergisch wirken. Dazu gehören Antihistaminika wie Azelastin oder Levocabastin, Glukokortikoide oder Cromoglicinsäure. Die meisten Nasentropfen sind in der Apotheke rezeptfrei erhältlich. Kortikoidhaltige Tropfen müssen jedoch vom Arzt verordnet werden.
Grundsätzlich sollten abschwellende Nasentropfen oder Sprays nicht über einen längeren Zeitraum angewendet werden, damit die Nasenschleimhaut nicht geschädigt wird. Eine Alternative zu den synthetischen Tropfen oder Sprays stellen Kochsalzlösungen dar, die auch als Nasentropfen verabreicht werden können. Diese sind ein erprobtes Hausmittel und hilfreich bei verstopfter Nase und ausgetrockneten Schleimhäuten. Da die Bestandteile dieser Tropfen lediglich Kochsalz und Wasser sind, kommt es auch nicht zu Nebenwirkungen. Darüber hinaus lassen sie sich leicht selbst herstellen. Dazu gibt man einen gehäuften Teelöffel Kochsalz, also ca. 9 Gramm, auf einen Liter abgekochtes Wasser.
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