Narkosemittel

Zur Narkotisierung eines Patienten

Narkosemittel werden verwendet, um Patienten in Narkose zu versetzen. Man unterscheidet in gas- oder dampfförmige Narkosemittel wie Lachgas, Halothan, Sevofluran, Xenon und injizierbare Narkosemittel wie Barbiturate, Propofol, Opiate.

Infusionszugang auf dem Handrücken
lebenserhaltend © elvira gerecht - www.fotolia.de

In der modernen Anästhesie hat der Arzt zwei Möglichkeiten, den Patienten zu narkotisieren, einmal durch Narkosegas oder durch eine Injektion. Beim Narkosegas kommen in der Regel Lachgas oder das gut verträgliche Xenon zum Einsatz. Die früher gebräuchlichen Narkotika wie Ether oder Chloroform haben dermaßen starke Nebenwirkungen, das sie heute nicht mehr eingesetzt werden.

Möglichkeiten der Narkotisierung

Die Narkose durch das Einatmen von Gasen wird häufig noch bei Kindern angewandt. Aber auch dieser Narkose geht eine Injektion voraus. In den meisten Fällen spritzt der Anästhesist aber eine Mischung aus verschiedenen Narkotika.

Während Narkosegase durch die Atmung aufgenommen und auch auf diesem Weg wieder abgegeben werden, wird die Narkose durch Injektion direkt in die Blutbahn gespritzt und durch die Leber oder die Nieren wieder ausgeschieden. Die Einleitung durch eine Narkoseinjektion ist wesentlich kürzer und erspart dem Patienten das unangenehme Einatmen durch die Maske.

Vorzüge von Propofol

Während einer langen Vollnarkosephase spritzt der Anästhesist in der Regel Propofol, das im Allgemeinen sehr gut vertragen wird und der typischen Übelkeit in der Aufwachphase entgegen wirkt. Die Einschlafzeit bei Etomidat liegt zwischen 10 und 30 Sekunden.

Ein weiterer Vorteil dieses Narkotikums ist, dass es im Körper schnell neutralisiert wird und für Allergiker gut geeignet ist, ebenso wie das Komplettmittel S (+)-Ketamin, das ohne Begleitmittel gespritzt wird.

Unterschiedliche Anästhesieverfahren

Ziel einer Narkose ist es mitunter,

  • den Schmerz auszuschalten
  • das Bewusstsein auszuschalten (um z.B. psychischen Stress während eines Eingriffs zu vermeiden)
  • die Muskeln zu entspannen und
  • die Reflexe zu dämmen.

Zu den Anwendung und mögliche Risiken unterschiedlicher Anästhesiemethoden gehören

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

Grundinformationen zu Narkosemitteln

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