25. Mai 2009
Von Viola Reinhardt
Obwohl der Frühling und der Sommer für die meisten Menschen zu den schönsten Jahreszeiten zählen, gehen die an manchen Tagen nicht spurlos vorüber. Sommerbeschwerden betreffen neben den Augen auch die Verdauung, die Atemwege oder die Ohren. Doch mit sanften Tipps kann man rasch eine Linderung finden und wieder unbeschwert die Sonnentage genießen.
Auch wenn nun schon die ersten warmen Tage da sind, ist man gegen einen Sommerhusten nicht gefeit. Hier bewährt es sich mindestens zwei Liter am Tag zu trinken, damit die Atemwege feucht bleiben und Erreger schneller ausgeschieden werden können. Hat es einen dann doch erwischt, kann man mit ätherischen Ölen inhalieren, einen Hustenlöser wie etwa Mucosolvan oder auch Silomat als Hustenstiller einnehmen und mittels Salbeitee für eine Linderung sorgen. Schwitzt man viel, dann sollte man zudem nicht noch mit feuchten Kleidern im Zug sitzen, sondern lieber öfter das T-Shirt oder Hemd wechseln.
Manchmal spürt man nach langen Spaziergängen, dass etwas in den Ohren nicht so ganz stimmt und sich erste Schmerzen breit machen. Auch hier ist oft eine Zugluft schuld, die den Gehörgang reizen und auch abkühlen. Hier bewährt sich ein altes Hausmittel: Das Zwiebelsäckchen. Eine Zwiebel klein schneiden, in ein Baumwolltuch geben, leicht zerdrücken und anschließend auf das Ohr legen. Damit nichts verrutscht kann man auch eine Mütze überziehen oder sich ein Handtuch um den Kopf schlingen.
Die Sonne scheint, es ist warm und man sitzt auf der Parkbank oder auch auf kalten Steinen und schon hat einen eine Blasenentzündung erwischt. Unangenehm und schmerzhaft zeigt sich diese und kann einem durchaus die warmen Tage verleiden. Cranberries, die zur Familie der Preiselbeeren gehören, leisten bei dieser Beschwerde eine gute Hilfe. Ob als Präparat aus der Apotheke oder als Saft aus dem Supermarkt: Die Cranberries umschließen die Bakterien wie einen Mantel und lotsen diese wieder rascher aus den Harnwegen hinaus.
Grelles Sonnenlicht und Pollenflug belasten die Augen. Reizungen, ein Jucken und Tränen sind zumeist harmlos, können allerdings auch ein Indiz für eine Bindehautentzündung sein. Eine sanfte Hilfe findet sich mit Augentropfen aus der Apotheke. Gut geeignet sind hierbei Mittel mit den Extrakten des Augentrost. Die gelbliche Lösung verteilt sich rasch, behindert nicht die Sicht und lindert deutlich. Zeigt sich allerdings nach einigen Tagen keine Besserung, dann sollte man vorsichtshalber einen Arzt aufsuchen.
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