Die beliebtesten Pizza-Beläge und was die Pizza-Bezeichnungen bedeuten

Eine Pizza kann man ganz nach Geschmack und sehr vielseitig belegen - typische Klassiker tragen italienische Bezeichnungen, wie Prosciutto, Calzone, Napoli oder Tonno

Pizza gehört wohl zu den beliebtesten Speisen weltweit und wird nicht nur von Kindern sehr geschätzt. Ursprünglich stammt dieser belegte Brotteig aus der neapolitanischen Küche. Eine pizzaähnliche Variante war aber auch schon den Arabern bekannt.

Auswahl an Pizza Zutaten, geriebener Käse, frische Champignons, Tomaten etc.
Fertigpizzen im Test

Umweltschädlich oder effizient? Bestandteile von Tiefkühlpizzen und Co. kommen oft aus aller Welt

Verbraucherschützer kritisieren fehlende Infos über Herkunft der Tiefkühlpizza-Bestandteile

Nahaufnahme Stück Pizza wird serviert
pizza © Maciej Mamro - www.fotolia.de

Wenn eine Tiefkühlpizza beispielsweise in Deutschland produziert wurde, heißt das nicht, dass auch ihre Bestandteile aus Deutschland stammen. "Die Produktion unseres Essens ist eine globale Industrie", so Paul Trummer, der Autor des Buches "Pizza Globale".

Der Weizen einer gewöhnlichen Tiefkühl-Margharita stammt beispielsweise in der Regel aus Indien oder Uganda. Die Tomatensoße stammt meist aus Italien, während Kräuter und Knoblauch oft aus Asien importiert werden.

Weltweiter Handel für niedrige Preise

Um die Preise niedrig zu halten, und die deutschen Konsumenten zum Kaufen anzuregen, wird weltweit Handel betrieben. Per Container werden Bestandteile über die Weltmeere verschifft – zulasten der Umwelt. Die großen Mengen, die verschifft werden, machen den globalen Handel jedoch unschlagbar günstig.

Verbraucherschützer beklagen, dass die Herkunft der Einzelteile nicht gekennzeichnet werden müssen. Konsumenten hätten so keinerlei Entscheidungsfreiheit bei der Auswahl ihrer Nahrungsmittel. Die Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie hält eine Kennzeichnung indes für unpraktikabel. "Bei Autos regt sich auch niemand über die weltweite Produktion auf", so die Mitarbeiterin Sabine Eichner Lisboa.

Fertigpizza – bei diesen Zutaten wird geschummelt

Nahaufnahme Stück Pizza wird serviert
pizza © Maciej Mamro - www.fotolia.de

Schinken, Salami, Käse – in Fertigpizza steckt oft anderes drin, als der Verbraucher glaubt. Das Tiefkühlprodukt ist zwar praktisch und schnell im Ofen zuzubereiten, bei den Zutaten greifen die Hersteller jedoch tief in die Trickkiste der Lebensmittelchemie.

Schinken und Salami

Nach einem langen Bürotag verspricht eine Pizza mit Kochschinken und Edelsalami einen komfortablen Genuss. Nach 20 Minuten ist die heiß auf dem Teller.

Allerdings: Mit richtigem Schinken und echter Salami hat der rosarote Belag wenig zu tun. "Schinken" besteht oft zu 50 Prozent aus Wasser und Verdickungsmitteln, selbst der edle "Kochschinken" darf 10 Prozent der künstlichen Füllmasse enthalten. Der Rest ist Pressfleisch.

Wenig besser sieht es bei der Salami aus. Tatsächlich handelt es sich dabei meist im Plockwurst: ein Gemisch aus Speck, fettem Schweinefleisch und grob entsehntem Rindfleisch. Und das ist noch die Genießer-Variante. In Billig-Pizzen findet "Plockwurst einfach" Verwendung. Ein Mix, in dem auch Sehnen und 10 Prozent Bindemittel enthalten sein dürfen.

Künstliche Garnelen

Echte Garnelen auf der Pizza sind eine Seltenheit. Die meisten Exemplare bestehen aus Surimi: in Form gepresste Fischabfälle, versetzt mit Farb- und Aromastoffen.

Käse aus Pflanzen

Käse ist ein hochwertiges Milchprodukt. Viele Hersteller ersetzen die teure und empfindliche Zutat deshalb durch sogenannten Analogkäse aus Pflanzenfett. Damit ist die Pizza zwar auch für Veganer geeignet, der Konsument wird jedoch irregeführt. Tipp: Falls auf der Verpackung die Bezeichnung Käse vermieden wird, ist auch keiner drin.

Gefärbte Oliven

Schwarze Oliven sind häufig mit dem künstlichen Farbstoff Eisen-II-Gluconat versetzt. Gesundheitlich bedenklich ist das aber nicht.

Eisen-II-Gluconat darf laut Lebensmittelgesetz ausschließlich zum Färben von Oliven eingesetzt werden, ansonsten findet es in Medikamenten Verwendung - zur Erhöhung der Eisenwerte. Die leicht lösliche Verbindung kann vom Körper gut aufgenommen werden, in großen Mengen wirkt sie abführend.

Tiefkühlpizzen im Test: Markenprodukte nicht immer am gesündesten

In einem aktuellen Test wurden verschiedene Prüfkriterien von TK-Salamipizzen unter die Lupe genommen

Frische vegetarische Pizza, daneben Paprika, Peperoni, Tomaten, Knoblauch
Pizza on metal dish and vegetable © hoangthinguyet - www.fotolia.de

Tiefkühlpizzen erfreuen sich bei vielen Menschen großer Beliebtheit. Sie sind schnell gebacken und machen satt. Doch bei den einzelnen Marken gibt es große Qualitätsunterschiede.

Nicht immer ist teuer auch gut

Dies ist das Ergebnis eines aktuellen Tests, bei dem

  • Salzgehalt
  • Inhalts- und Nährstoffe
  • Kaloriengehalt
  • Belag und Fleischqualität, sowie
  • Geschmack

von Salamipizzen überprüft wurden.

Hoher Salzgehalt

In allen Produkten lag der Salzgehalt sehr hoch. Besonders negativ fiel ausgerechnet die Bio-Pizza von Alnatura auf. Eine Portion deckt bereits den gesamten täglichen Salzbedarf eines Erwachsenen ab.

Alnatura hat reagiert und die Salzmenge in seiner Pizza reduziert. Die geringste Salzmenge fand sich in der TK-Pizza des Discounters Netto, die auch die wenigsten Kilokalorien hat.

Fettanteil und Belagunterschiede

Den höchste Fettanteil besitzt die "Ristorante Pizza Salame" von Dr. Oetker, den niedrigsten die "Trattoria Alfredo Deliziosa Salame" von Lidl.

Das wenigste Fleisch, aber in der besten Qualität, bot die Pizza von Alnatura. Am schlechtesten schnitt hierbei die "Original Steinofen Pizza Salami" von Wagner ab.

Der Geschmack

Den Geschmackstest gewann eindeutig die

  1. "Ristorante" von Dr. Oetker
  2. vor der Pizza von Wagner
  3. und der Bio-Pizza von Alntatura

Teig und Gewürze

Der Hefeteig kann mit unterschiedlichen Belägen bestückt werden und so ergibt sich immer eine andere Geschmacksvariante. Traditionell wird eine gute Pizza im Steinofen gebacken, aber zu Hause schmeckt sie auch aus dem Backofen. Dafür kann man sich fertigen Pizzateig kaufen und diesen nach Gusto belegen. Oder man bereitet auch den Teig selber zu.

In jedem Fall ist Pizza immer ein würziges und delikates Geschmackserlebnis; sie eignet sich sowohl als Zwischenmahlzeit, als auch zu einer Hauptmahlzeit. In Italien diente sie ursprünglich eher als Vorspeise.

Eine Pizza kann ganz nach Geschmack belegt werden, als Grundlage dient aber normalerweise immer eine Tomatensoße, geriebener Käse und typische italienische Gewürze, wie beispielsweise Oregano oder Basilikum.

Die Tomatensoße wird aus passierten Tomaten hergestellt und dann gewürzt, oft werden Knoblauch, Salz, Pfeffer und italienische Gewürze verwendet.

Beliebte Käsesorten

Typische italienische Käsesorten zum Belegen sind:

Im Hausgebrauch werden aber auch geriebener Emmentaler, Gouda oder andere Käsesorten verwendet. Oft findet man in den Kühlregalen ausgesprochenen Pizzakäse, das kann aber Analogkäse sein, also kein echter, sondern synthetisch hergestellter Käse. Deshalb sollte man immer auf der Verpackung nachlesen, was da deklariert ist.

Männer wollen herzhafte Pizzen

Lachender Mann vor TV auf der Couch mit Pizza und Bier
Man Enjoying Beer And Pizza In Front Of TV © Monkey Business - www.fotolia.de

Essen ist mehr als Nahrungsaufnahme, es kann und sollte ein Genusserlebnis sein. Nach einer aktuellen Umfrage aus Berlin weiß man nun auch, was das „starke Geschlecht“ am Liebsten schlemmt: Eine gutbelegte Pizza lässt Männerherzen höher schlagen. Belegt mit viel Fleisch, am Besten mit Extraspeck und einer starken Prise Paprika macht die Pizza den Feierabend vor dem Fernseher zum gemütlichen Erlebnis. So herzhafte Kost spricht männliche Geschmacksknospen an.

Das diese dickbelegten Pizzen auf Dauer das Cholesterin hochschießen lassen und der Six-Pack unter Fett verschwindet, ist dabei den meisten bewusst. Die leckere Sünde sollte also nicht täglich konsumiert werden und auch Gemüse und Co. in das Essverhalten eingebunden sein.

Wurst und Gemüse

An Wurstsorten werden gerne Salami, Kochschinken oder Peperoniwurst genommen. Oft wird eine Pizza aber auch mit gegartem Hackfleisch oder gebratenen Putenbruststreifen belegt.

gehören ebenfalls zu den Belagsfavoriten. Zu den beliebten Pizza-Belägen gehören auch Champignons und andere Pilze und Ananas.

Die gesunde Pizza - mit Kürbis und Gemüse

Kürbisse auf Blättern, daneben Korb, Sonnenlicht
Solar pumpkins © Ella - www.fotolia.de

Pizza gehört zu den beliebtesten Fastfood-Sorten in Deutschland, doch so lecker sie auch ist, zuviel davon ist meist ungesund.

Wie wäre es denn mal mit einer gesunden Pizza? Anstatt Tomatensoße auf den Teig zu geben, sollte man es jetzt zur Kürbiszeit einmal mit Kürbispürree versuchen. Kürbisse enthalten viele Nährstoffe, Vitamine und Ballaststoffe, vor allem Beta-Carotin und Kalium. Die Balaststoffe helfen zudem bei der Verdauung. Wenn man die Pizza dann noch mit saisonalem Gemüse belegt, kann ruhig öfters mal ein Pizza-Tag eingelegt werden.

Meeresfrüchte

Auch Meeresfrüchte und Fisch sind sehr begehrt, wie

Der schärfste Gaumenkitzel: Wer Todespizza genießt, muss vorher Haftungsausschluss unterschreiben

Nahaufnahme Stück Pizza wird serviert
pizza © Maciej Mamro - www.fotolia.de

Feinschmecker erleben gerne etwas Neues. So ist es nicht verwunderlich, wenn sich Erfinder von neuen Trends manchmal ausgefallener Geschmackrichtungen bedienen. James Broderick, Inhaber der Little Italy Pizza Company in Sleaford in England, erfand sie gemeinsam mit dem Kollegen Muhammad Karim.

Todespizza enthält Chilipaste mit 12 Millionen Punkten auf der Scoville-Skala

Ihre Idee ist eine „Todespizza“ von der Größe von 12-Zoll, die mit 110 Gramm Chilli gewürzt wurde. Die beiden garnieren ihre Pizza zunächst normal und reichern sie dazwischen mit der Chilipaste. Auf der Scoville-Skala wird die Schärfe einer Paprikapflanze gemessen.

Diese Chilipaste erreicht 12 Millionen Punkte. Selbst ein Pfefferspray hat gerade mal 5 Millionen Punkte. Bevor ein Gast diese Pizza verzehren darf, muss er zunächst seine Unterschrift unter einen Haftungsausschluss unterschreiben und so die beiden „Erfinder“ von jeglicher Verantwortung entbinden.

Wenn der Gast die Pizza in nur dreißig Minuten vertilgt und lediglich einen Liter dazu trinkt, erhält er einen Preis von 25 Euro und eine Urkunde, neben einem Bild auf der „Wall of Flame“ des Gasthauses.

Abhängig von dem Belag bekommt die Pizza eine typische italienische Bezeichnung, zumindest, wenn es um klassische Belagkombinationen geht...

Prosciutto, Calzone, Napoli, Tonno - was die Pizza-Bezeichnungen bedeuten

Die Pizza stammt ursprünglich aus Italien, dementsprechend tragen die Pizzen, nicht nur beim Italiener in der Pizzeria, italienische Bezeichnungen. Der Name leitet sich von der Art des Pizza-Belages ab.

Margherita und quattro formaggi

So ist die einfachste Variante der Pizza, die Pizza Margherita, beispielsweise nur mit Tomatensoße und Käse belegt. Ohne Tomaten ist es eine Margherita Bianca.

Eine Pizza quattro formaggi ist mit vier verschiedenen Käsesorten belegt, beispielsweise mit Parmesan, Pecorino, Mozzarella und Gorgonzola.

Diavolo und quattro stagioni

Sehr scharf, oft mit Peperoni oder Peperoniwurst belegt, ist die Pizza Diavolo. Eine Pizza, die in vier Teile unterteilt ist, die jeweils einen anderen Belag haben, nennt man Pizza quattro stagioni.

Prosciutto und Funghi

Ist die Pizza mit Kochschinken belegt, ist es eine Pizza Prosciutto und mit Pilzen eine Pizza Funghi.

Frutti die mare und Napoli

Auf einer Pizza frutti di mare findet man unterschiedliche Meeresfrüchte. Die Pizza Napoli ist mit Tomaten, Sardellen, Oliven, Mozzarella belegt und mit Oregano gewürzt.

Regina und con cozze

Eine Pizza Regina hingegen weist einen Belag aus Kochschinken, Champignons, Mozzarella und Tomaten auf. Wer gerne Miesmuscheln und Knoblauch mag, bestellt sich eine Pizza con cozze.

Alla vongole und aglio ed oliv

Mit Venusmuscheln hingegen ist es eine Pizza alla vongole. Wem als Belag Knoblauch, Olivenöl und Oregano schmeckt, freut sich über eine Pizza aglio ed oliv.

Tonno, Calzone und Hawaii

Eine Pizza die mit Thunfisch belegt ist, nennt man Pizza Tonno. Eine Pizza Calzone hingegen, ist zusammengeklappt und verfügt über eine üppige Füllung. Die Pizza Hawaii ist eher eine amerikanische Variante und mit Ananasstücken und Kochschinken belegt.

Pizza liegt auch weiter im Trend! - Besonders die Calzone ist ein besonderes Erlebnis

Frisch gebackene Pizza wird aus Steinofen geholt
Pizza © Viktor Pravdica - www.fotolia.de

Seit vielen Jahren essen auch wir Deutsche sie: Pizza. Viele von uns haben ihren Lieblingsitaliener, oder zumindest ihren Lieblings-Bringdienst. Das Besondere bei einer Pizza ist dabei immer auch die Einfachheit des Teiges gepaart mit den Auflagen, die ein besonderes Geschmackserlebnis bieten können.

Dabei sind der Phantasie beim Pizzabelag keine Grenzen gesetzt. Der eine mag sie ganz spartanisch, als Pizza Margherita, auf die nur Tomaten, Gewürze und Käse kommen. Andere wiederum lieben sie scharf und mit vielen verschiedenen Geschmackskomponenten.

Dabei können ganz verschiedene Varianten miteinander kombiniert werden, der eine liebt es simpel, der andere scharf, der andere fruchtig. Mitunter sind es auch die scharf-fruchtigen Pizzabeläge, die im Mund eine wahre Geschmacksexplosion mit sich bringen.

Eine Besonderheit mit ebenfalls langer Geschichte ist immer noch die Pizza Calzone, die immer wieder mit Überraschungen daherkommt. Der gefüllten Pizza ist von außen dabei nicht anzusehen, was sie in ihrem Inneren enthält. Und wer seinen Lieben und seinen Freunden eine besondere Freude machen möchte, der kreiert für jeden Einzelnen seine ganz besondere Pizza Calzone.

Damit ist das Angebot an verschiedenen Pizzavarianten noch lange nicht erschöpft. Es gibt noch viele Belags- und Zubereitungsrezepte, die aus verschiedenen italienischen Regionen stammen.

Weitere Pizzaspezialitäten

  • So gibt es noch verschiedene Pizzaspezialitäten, wie etwa die Pizza Genovese, die sich durch einen dicken Boden auszeichnet.
  • Manche Pizzeria bietet auch eine Pizza Surprise an, deren Belag oder Inhalt, wenn sie zusammengeklappt ist, eine Überraschung bietet.
  • Eine Pizza alla casa ist die Spezialität des Hauses.
  • Die Pizza Bolognese wird mit Hackfleisch und Zwiebeln belegt.
  • Finden sich Basilikum, Tomatenscheiben und Käse auf der Pizza, ist es eine Pizza Caprese.
  • Eine Pizza Parma ist mit Parmaschinken, Rucola und Mozzarella belegt.

Alle Pizzen sind dann aber auch noch mit Tomaten und Käse belegt und mit italienischen Kräutern, oft auch noch Olivenöl gewürzt.

Gesundheitswert von Pizza

Pizza gegen Krebs?

Dunkelhaarige junge Frau beißt mit Appetit in ein Stück Pizza mit Pilzen vor weißem Hintergrund
Nice lady enjoy eating a pizza © Marin Conic - www.fotolia.de

Tomatensoße und Oregano schützen die Zellen.

Wer mindestens einmal pro Woche Pizza isst, mindert sein Risiko für bestimmte Krebsarten um bis zu 59 Prozent, behaupten italienische Forscher.

Wie das Apothekenmagazin Gesundheit berichtet, ist die Basis dieser Feststellung durchaus seriöser Natur: Die Zahl fanden die Wissenschaftler, als sie die Ernährungsgewohnheiten von 3.000 Italienern mit Darm- und Speiseröhrenkrebs mit denen von 5.000 ohne bösartige Tumoren verglichen.

Ursache könnten die typischen Pizzazutaten Tomatensoße und Oregano sein. Die krebsschützende Wirkung der Tomaten war schon bekannt. Nun wurde auch nachgewiesen, dass Oregano besonders viele zellschützende Substanzen, sogenannte Antioxidantien enthält. Sie vernichten freie Radikale, die in den Körperzellen für die Krebsentstehung mitverantwortlich gemacht werden.

Pizzateig kann gesund sein

Pizza muss nicht immer das Klischee einer ungesunden und schädlichen Mahlzeit erfüllen. Dafür sollte jedoch beachtet werden, dass der Weizenteig der Pizza länger gebacken sein und eine dicke Kruste haben muss. Zu dieser Erkenntnis sind Forscher der University of Maryland gekommen.

Durch die längere Backzeit und die größere Temperatur kommt es zu einer Erhöhung der natürlichen Antioxidantien im Weizenmehl. Diese sind in der Lage, beschädigte Körperzellen zu erneuern und das Krebsrisiko zu senken. Allerdings raten die Wissenschaftler, weitestgehend auf fettige Pizzabeläge zu verzichten.

Italienische Pizza soll gegen Faltenbildung helfen

Italienische Ernährungswissenschaftler haben eine so genannte "Antifalten-Pizza" entwickelt, deren Teig aus Vollkornmehl besteht und zudem mit acht Gemüsearten belegt ist.

Laut der Zeitung "La Stampa" enthält die Pizza Antioxidantien, die dafür sorgen, dass die Hautalterung gemindert wird. Beim "Verein für die wahre neapolitanische Pizza" sind daher zur Zeit die Gemüter erregt. Der Verein kritisiert unter anderem, dass der Teig der Pizza "Primula" nicht richtig aufgehe. Papst Benedikt XVI. schmecke die Pizza hingegen sehr gut.

Wissenschaftler erfinden die erste gesunde Pizza

Während sie in der Originalrezeptur eigentlich nicht viel mehr Kalorien enthält als ein gut belegtes Brot, sind die meisten Pizzen, die wir heute kennen, wahre Kalorienbomben. Durch viel zu viel Käse, Fleischbelag und Extrazutaten sind die heutigen Pizzen kaum geeignet für eine Diät. Doch damit hat Mike Lean, Professor an der Glasgow University, jetzt Schluss gemacht. Er entwickelte gemeinsam mit dem Unternehmen "Eat Balanced" eine gesunde Pizza, die im Vergleich zu ihren Fast Food-Kollegen besonders nährstoffreich ist.

Erreicht wird dies unter anderem über Seegras, das Eisen, Jod und Vitamine beisteuert und überdies den hohen Natriumgehalt des Pizzateigs senkt. 100 Testesser konnten bereits von dem angeblich sehr guten Geschmack überzeugt werden. Derzeit steht das Team in Verhandlung mit einer wichtigen Supermarktkette in Großbritannien. Sollte das Produkt im Vereinigten Königreich ein Erfolg werden, dürfen wir vielleicht auch bald in Deutschland reuelos schlemmen.

Grundinformationen und Hinweise zu Pizza

War der Artikel hilfreich?

Fehler im Text gefunden?

Bitte sagen Sie uns, warum der Artikel nicht hilfreich war:

Um die Qualität unserer Texte zu verbessern, wären wir Ihnen dankbar, wenn Sie uns den/die konkreten Fehler benennen könnten:

Kategorien:

Quellenangaben

  • Bildnachweis: cheese for pizza © Tomo Jesenicnik - www.fotolia.de

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

Weitere Artikel zum Thema