Grillen gehört zu den beliebtesten Aktivitäten im Sommer. Es gibt unterschiedliche Arten zu grillen.
Beginnt die Sommerzeit, ist dies zugleich auch Startschuss für die Grillsaison. Doch Grillen ist nicht gleich Grillen. So unterscheidet man zwischen verschiedenen Grillmethoden.
Grillgut wie Fleisch, Fisch oder Würstchen lässt sich auf verschiedene Weise am Grill zubereiten. Die drei gängigsten Grilltypen sind der Holzkohlegrill, der Elektrogrill und der Gasgrill. Während beim Holzkohlegrill Kohle und ein Grillrost verwendet werden, betreibt man Elektrogrills mit elektrischer Hitze und Gasgrills mit Gas.
Darüber hinaus kommen unterschiedliche Varianten dieser Grillarten zur Anwendung. Dazu gehören unter anderem Koffergrills, Säulengrills, Edelstahlgrills, Kugelgrills, Dreibeingrills, Camping-Grills, Schwenkgrills, Rundgrills sowie Grillkamine.
Zu den ältesten und beliebtesten Grillmethoden gehört der Holzkohlegrill. So halten ihn eingefleischte Grillfans für die einzige wahre Art des Grillens, obwohl mittlerweile zahlreiche Alternativen zur Verfügung stehen. Als einer der größten Vorzüge des Holzkohlegrills gilt der typische Grillgeschmack, der nur bei dieser Grillmethode entsteht. Das unverwechselbare Raucharoma kommt nämlich durch die Holzkohle zustande.
Bei einem Holzkohlegrill lässt sich die Kohle im Grill verteilen, wodurch zum Teil unterschiedliche Temperaturen erreicht werden. Bei den meisten Holzkohlegrills wird direkt gegrillt. Das heißt, dass Fleisch und Würstchen unmittelbar über die Glut gelegt werden. Dabei entstehen Temperaturen von bis zu 270 Grad Celsius, die die Bildung einer Kruste bewirken.
Betreiben lässt sich ein Holzkohlegrill sowohl mit konventioneller Holzkohle als auch mit modernen Briketts, die man aus unterschiedlichen Materialien herstellt. Briketts haben gegenüber Holzkohle den Vorteil, dass sie länger brennen, dafür sind sie allerdings teurer.
Leider haben Holzkohlegrills auch ein paar Nachteile. So fühlt sich so mancher Nachbar durch die verhältnismäßig starke Rauchentwicklung gestört. Beim direkten Grillen mit Holzkohle besteht zudem die Gefahr, dass gesundheitsschädliche Substanzen aus der Glut und dem Fett ins Grillgut gelangen.
Dieses Problem gibt es beim indirekten Grillen jedoch nicht, denn dabei kann das Fett nicht aus dem Grillgut in die Glut tropfen. Unter indirektem Grillen versteht man das Grillen in einem geschlossenen Grill wie einem Kugelgrill.
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