Maria Treben machte die heilkräftige Wirkung des Weidenröschens wieder populär.
Zu seinen Inhaltsstoffen gehören unter anderem Beta-Sitosterin, Flavonoide und Tannide. Zur medizinischen Verwendung kommt das Kraut. Die Hauptanwendungsgebiete des Weidenröschens sind Prostatabeschwerden sowie Blasen- und Nierenerkrankungen. Es wirkt antibakteriell und entzündungshemmend. In der Regel wird das Weidenröschen als Teezubereitung eingenommen. Bei einer längerer Anwendungsdauer und zu hoher Dosierung kann es allerdings zu Magen- und Darmproblemen führen. Bei anhaltenden Beschwerden sollte immer ein Arzt zu Rate gezogen werden und eine Therapie mit Weidenröschentee kann eine ärztliche Behandlung nicht ersetzen.
Die jungen Blätter des Weidenröschens können für einen Wildkräutersalat verwendet werden. Mancherorts werden sie als Schwarztee-Ersatz verwendet. In früheren Zeiten gehörte es zu den Bettstrohkräutern die man Wöchnerinnen in die Matratzen steckte.
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09.01.11 | |
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