5. August 2009
Die eher unscheinbare Pflanze hat eine besondere heilkräftige Wirkung.
Das kleinblütige Weidenröschen heißt mit botanischem Namen Epilobium parviflorum und gehört zu der Familie der Nachtkerzengewächse. Es gibt viele verschiedene Weidenröschen Arten und man kennt sie auch unter den Namen Antinskraut, Frauenhaar, Feuerkraut, Waldröschen und Waldweidenröschen. Die mehrjährige Pflanze erreicht eine Wuchshöhe von bis zu sechzig Zentimeter. In Bodennähe entwickelt das Weidenröschen eine Blätterrosette, daraus wächst der runde Stängel der flaumig behaart ist, an ihm bilden sich die länglichen und wechselständig angeordneten Blätter, ihre Ränder sind gezähnt. Das kleinblütige Weidenröschen blüht ab Juli bis September und an den Spitzen der Stängel erscheinen die kleinen und zarten hellrosafarbenen Blüten die vier Blütenblätter besitzen. Die Blütenblätter besitzen in der Mitte des Randes eine kleine Einkerbung, sie wachsen traubenförmig auf schmalen Schoten. Diese beinhalten den Samen und springen später auf. Das Weidenröschen ist in Gärten zu finden wo es aber oft als Unkraut betrachtet wird, es wächst an Ufern, in Gräben, auf Waldlichtungen und sogar noch auf Schuttplätzen, es bevorzugt einen feuchten und nährstoffreichen Boden. Es ist in den gemäßigten Zonen von Europa und Nordamerika beheimatet.
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