Der Seidelbast aus der Pflanzenfamilie der Seidelbastgewächse ist ein hochwachsender Strauch mit hochgiftigen Beeren. Anwendung aus medizinischer Sicht findet der Seidelbast aufgrund seiner extremen Giftigkeit daher ausschließlich in der Homöopathie.
Der Seidelbast ist eine giftige Pflanze mit roten Früchten aus der Familie der Seidelbastgewächse. In der Naturheilkunde wird von dieser Heilpflanze nur die Rinde verwendet. Die Pflanze sollte aufgrund ihrer toxischen Wirkung nur in homöopathischen Präparaten oder Fertigarzneimitteln verwendet werden. In diesen Präparaten wirkt der Seidelbast gegen Ekzeme, Blähungen, Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Magenbeschwerden, Verstopfung oder nässende Ausschläge.
Innerlich wird der Seidelbast als Fertigpräparat eingenommen. Äußerlich kann eine Tinktur aus Seidelbast bei Rheuma als Einreibung angewendet werden. Die Tinktur muss dafür jedoch stark verdünnt werden. Auch dann bilden sich jedoch noch Blasen auf der Haut, die den Rheumaschmerz "umleiten" sollen. Der Seidelbast ist hochgiftig und kann tödlich sein.
Am giftigsten sind die Samen, die sich in den Beeren befinden, sowie die Rinde. Bereits zehn Beeren können bei einem erwachsenden Menschen tödlich sein. Es kommt dann zu Krampfanfällen und Tod durch Kreislaufversagen. Auch homöopathische Präparate sollten durch einen entsprechenden Therapeuten verordnet sein, um die schweren Vergiftungserscheinungen zu vermeiden.
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