Seidelbast

Daphneart mit giftiger Rinde und Beeren

Der Seidelbast aus der Pflanzenfamilie der Seidelbastgewächse ist ein hochwachsender Strauch mit hochgiftigen Beeren. Anwendung aus medizinischer Sicht findet der Seidelbast aufgrund seiner extremen Giftigkeit daher ausschließlich in der Homöopathie.

Nahaufnahme Seidelbast
Signal © Markus - www.fotolia.de

Einteilung der Kategorie Seidelbast

Systematische Einteilung

  • Rosiden
  • Eurosiden II
  • Ordnung: Malvenartige (Malvales)
  • Familie: Seidelbastgewächse (Thymelaeaceae)
  • Unterfamilie: Thymelaeoideae
  • Gattung: Seidelbast

Der Seidelbast ist eine giftige Pflanze mit roten Früchten aus der Familie der Seidelbastgewächse.

Medizinische Verwendung

In der Naturheilkunde wird von dieser Heilpflanze nur die Rinde verwendet.

Anwendungsgebiete

Der Seidelbast wirkt gegen

Anwendungsart

Die Pflanze sollte aufgrund ihrer toxischen Wirkung nur

verwendet werden. Äußerlich kann

  • eine Tinktur

aus Seidelbast bei Rheuma als Einreibung angewendet werden. Die Tinktur muss dafür jedoch stark verdünnt werden. Auch dann bilden sich jedoch noch Blasen auf der Haut, die den Rheumaschmerz "umleiten" sollen.

Anwendungshinweise und Risiken

Der Seidelbast ist hochgiftig und kann tödlich sein. Am giftigsten sind die Samen, die sich in den Beeren befinden, sowie die Rinde. Bereits zehn Beeren können bei einem erwachsenden Menschen tödlich sein. Es kommt dann zu

Auch homöopathische Präparate sollten durch einen entsprechenden Therapeuten verordnet sein, um die schweren Vergiftungserscheinungen zu vermeiden.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

Grundinformationen zum Seidelbast

Seidelbast in der Natur und Heilkunde

Seidelbast in der Natur und Heilkunde

Das giftige Ziergehölz wächst in Wäldern Asiens und Europa. Die purpur-rosanen Blüten blühen schon sehr früh, häufig bereits schon im Februar.

Allgemeine Artikel zum Thema Seidelbast

Auch das könnte Sie interessieren

Verwandte Themen

Themenseite teilen