7. Mai 2009
Seine leuchtenden Beeren und die bizarre Form ist ein Blickfang für jeden Garten, daneben ist er noch eine hervorragende Vogelweide.
Der Sanddorn heißt mit botanischem Namen Hippophae rhamnoides und er gehört zu der Familie der Ölweidengewächse. Volkstümlich kennt man ihn auch unter den Namen Amritscherl, Audorn, Dünendorn, Fasanenbeere, Haffdorn, Korallenbeere, Sandbeere, Rote Schlehen, Seedorn, Weidendorn und Weisseldorn. Der langsam wachsende, sommergrüne und winterharte Strauch kann eine Wuchshöhe bis zu fünf Meter erreichen. Wie sein Name schon verrät tragen seine rötlich braunen Äste Dornen. Die schmalen und linealischen, wechselständig angeordneten Blätter haben eine graugrüne Färbung, auf der Unterseite glänzen sie silbrig. Der Blattrand ist ganzrandig und rollt sich leicht nach oben. Im Frühjahr erscheinen die eher unscheinbaren gelben Blüten, die in einem ährigen Blütenstand stehen. Im Hochsommer bis in den Winter hinein reifen die leuchtend orangefarbenen Beeren, die so genannten Schein-Steinfrüchte heran, diese wachsen traubig und sitzen direkt an den Zweigen, sie enthalten den braunen Samen der einen weißen Kern enthält. Der säuerliche Geschmack ist typisch für diese Früchte. Für Vögel sind sie im Winter eine beliebte Nahrungsquelle. Ursprünglich ist der Sanddorn in Nepal beheimatet, ist aber mittlerweile weltweit verbreitet. Seine exotische Schönheit macht ihn zu einer außergewöhnlichen Pflanze. Deshalb ist er in vielen Gärten als Zierpflanze zu finden. Insgesamt ist der Sanddorn eine Licht und Wärme liebende Pflanze. Wie sein Name schon vermuten lässt, gedeiht er besonders gut auf sandigen Böden, deshalb findet man ihn auch auf Dünen am Meer, aber auch im Mittel- und Hochgebirge ist er noch anzutreffen. Wild wachsend sucht er gerne Uferböschungen, seiner gehaltvollen Früchte wegen wird der Sanddorn aber auch kultiviert. Durch seine extrem langen Wurzeln gedeiht er auch noch auf recht trockenen Böden.
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