28. Oktober 2009
In der Naturheilkunde ist der Mönchspfeffer eine altbewährte und häufig verwendete Arzneipflanze.
Aber auch die Schulmedizin schätzt seine Wirkungskraft, weshalb er Bestandteil von einigen Fertigarzneien ist. Zu seinen Hauptbestandteilen gehören unter anderem ätherisches Öl, Casticin und Flavone. Mönchspfeffer kann eine Alternative darstellen für Frauen, die einen unerfüllten Kinderwunsch haben. Mönchspfeffer findet Anwendung bei monatlich wiederkehrenden Beschwerden vor der Regelblutung, dem so genannten prämenstruellen Syndrom. Er kann Rhythmusstörungen der Regelblutung wieder normalisieren und scheint überhaupt das Mittel für die Frau zu sein, denn er wirkt auf den weiblichen Hormonhaushalt. Für all die verschiedenen Beschwerden, welche die Wechseljahre mit sich bringen, soll der Mönchspfeffer ein Allheilmittel sein. Mönchspfeffer wird als Tee getrunken oder ist in Fertigpräparaten als Dragees, Kapseln oder in Tropfenform rezeptfrei erhältlich. Was Wirkungen hat, kann auch Nebenwirkungen haben; Mönchspfeffer sollte nicht angewendet werden, wenn schon eine Allergie gegen seine Wirkstoffe bekannt ist. Die Fertigarzneien sollten nicht benutzt werden bei Tumoren der Hirnanhangdrüse und bei Brustkrebs. Auch Schwangere und stillende Mütter sollten auf den Mönchspfeffer verzichten. Mögliche Nebenwirkungen können sein, eine Verstärkung von psychischen Symptomen, sexuelle Unlust, Magen-Darmprobleme und Hautausschläge.
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27.05.12 | |
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