Mönchspfeffer

Extrakte aus den Früchten sind wirksam bei Zyklusstörungen

Der Mönchspfeffer (Keuschlamm) ist ein am Mittelmeer beheimateter hoher Strauch. Extrakte aus den Mönchspfefferfrüchten werden in der Medizin für Arzneimittel bei Menstruationsbeschwerden, zum Beispiel dem prämenstruellen Syndrom (PMS), eingesetzt.

Mönchspfeffer unter blauem Himmel
Moenchspfeffer © emer - www.fotolia.de

Systematische Einteilung

  • Euasteriden I
  • Ordnung: Lippenblütlerartige (Lamiales)
  • Familie: Eisenkrautgewächse (Verbenaceae)
  • Unterfamilie: Viticoideae
  • Gattung: Vitex
  • Art: Mönchspfeffer

Der Mönchspfeffer ist ein kleiner Baum oder Strauch aus der Familie der Eisenkrautgewächse.

Medizinische Verwendung

Er ist eine Heilpflanze, von der in der Naturheilkunde die Früchte und Blätter verwendet werden. Die Früchte werden getrocknet und dann als Steinbeeren bezeichnet.

Anwendungsgebiete

Der Mönchspfeffer wird zur Behandlung von

verwendet. Haupteinsatzgebiet dieser Heilpflanze ist somit die Gynäkologie.

Anwendungshinweise

Die Präparate müssen jedoch über eine längere Zeit hinweg eingenommen werden, bis eine Wirkung sichtbar wird. Die Selbstherstellung von Präparaten aus dem Mönchspfeffer ist eher unüblich, meist werden Fertigpräparate verwendet.

Eine Anwendung als Tee ist nicht empfehlenswert, da die Blätter und Früchte nur unzureichend wasserlöslich sind. Medikamente mit dem Wirkstoff des Mönchspfeffers dürfen nicht von stillenden Frauen eingenommen werden, da der Mönchspfeffer die Milchbildung reduziert.

Grundsätzlich sollten Präparate mit dem Mönchspfeffer nur nach Rücksprache mit einem Arzt oder Therapeuten eingenommen werden, da zum Beispiel Zyklusunregelmäßigkeiten auch eine medizinische Ursache haben können. Bei Erkrankungen wie Gebärmutterkrebs darf der Mönchspfeffer nicht angewendet werden.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

Grundinformationen zum Mönchspfeffer

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