7. Oktober 2009
Kalmus gehört nicht zu den populären Pflanzen, er ist keine Zierpflanze und schmückt sich nicht mit schönen Blüten, trotzdem leistet er seit Jahrhunderten gute Dienste.
Der Kalmus wird mit botanischem Namen Acorus kalamus genannt und er gehört zu der Familie der Aronstabgewächse. Man kennt ihn auch unter den Namen Ackerwurz, deutscher Ingwer und Magenwurz. Er ist eine mehrjährige Pflanze und kann eine Wuchshöhe von über einen Meter erreichen. Lange schilfartige Blätter wachsen senkrecht nach oben und entspringen unmittelbar der Wurzel, die horizontal und verzweigt am Boden entlang kriecht. Im Sommer von Mai bis August bildet sich ein Stängel, der einen gelbgrünen Kolben in Kegelform bildet, der Blütenstand an dem unzählige kleine grüne Blüten wachsen. Der Kalmus bevorzugt einen sonnigen Standort und feuchten Boden, er wächst gerne an Bächen, Teichen, Sümpfen und in Gräben. Kalmus ist ursprünglich in China beheimatet, aber schon im 16. Jahrhundert wurde er in Mitteleuropa eingebürgert.
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