Kalmus empfiehlt sich als Tee bei Verdauungsstörungen und Magenbeschwerden. Wirksam auch bei Blähungen und Krämpfen.
Der Kalmus ist eine Pflanze, die etwa einen Meter hoch wird und grüne dünne Kolben hat. Kalmus wird zu den Heilpflanzen gezählt. In der Naturheilkunde wird von dieser Pflanze der Wurzelstock verwendet. Kalmus wird hauptsächlich bei Magenbeschwerden eingesetzt. Zusätzlich wirkt er auch gegen Appetitlosigkeit, Verstopfung und bei Entzündungen der Mundschleimhaut.
Kalmus wird auch bei der Raucherentwöhnung eingesetzt. Wird die Wurzel gekaut, wird dem Raucher vom Zigarettengeschmack übel. Die Wurzel des Kalmus kann entweder mit kaltem oder heißem Wasser übergossen werden. Bei dem Kaltauszug muss die Mischung etwa acht Stunden ziehen, bevor sie verwendet werden kann. Der Tee mit heißem Wasser muss hingegen nur einige Minuten ziehen. Vom Kalmus kann man auch eine Tinktur ansetzen.
Auch zahnenden Babys und Kleinkindern kann Kalmus helfen: Lässt man sie auf der Wurzel kauen, soll das die Zahnungsbeschwerden lindern. Aus dem Wurzelstock des Kalmus kann ein ätherisches Öl gewonnen werden, welches ebenfalls Verdauungsbeschwerden lindert und Appetit anregend wirkt. Dieses ätherische Öl kann auch äußerlich angewendet werden und wirkt dann bei bestimmten Hauterkrankungen. Auch in einigen Mundwassern ist dieses Öl aus dem Kalmuswurzelstock enthalten.
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