Die Goldrute hat eine harntreibende Wirkung und wird daher in Blasen- und Nierentees verwendet. Außerdem wird es zur Behandlung von Nierensteinen, Rheuma und Magenkrämpfen eingesetzt.
Die Goldrute ist eine bis zu einen Meter hohe Pflanze mit gelben Blüten. Sie ist eine Heilpflanze und gehört zur Familie der Korbblütler. In der Naturheilkunde wird das blühende Kraut zur Behandlung von Nierensteinen, Blasensteinen, Appetitmangel, Dünndarmentzündungen, Durchfall, Entzündungen im Mundbereich etc. verwendet. Die Goldrute wirkt harntreibend und entzündungshemmend.
Man verwendet das Kraut sowohl für die innerliche als auch für die äußerliche Anwendung. Innerlich wird das Kraut als Tee oder Weintinktur (Wein mit Kraut) angewendet. Für den Tee wird das Kraut mit heißem Wasser übergossen und dann getrunken. Sowohl der Tee als auch die Weintinktur wirken dann verdauungsfördernd und helfen bei Nieren- und Blasensteinen. Äußerlich kann der Tee als Mundspülung oder Präparate zum Gurgeln zur Behandlung von Mundschleimhautentzündungen oder Halsentzündungen verwendet werden.
Das Kraut der Goldrute ist in diversen Fertigarzneimitteln sowie in fertigen Teemischungen (Nieren-Blasen-Tee) enthalten. Da die Goldrute harntreibend wirkt, sollte bei einer Anwendung darauf geachtet werden, dass gleichzeitig eine ausreichende Menge Flüssigkeit aufgenommen wird.
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