2. April 2009
Der Frauenmantel gehört zu den heilkräftigen Pflanzen die in der Naturheilkunde seit Alters her Verwendung finden. Auch Hildegard von Bingen beschreibt ihn. Die getrockneten Blüten werden zu einem Tee aufgegossen.
Bewährt hat sich der Frauenmantel bei allen Frauenleiden, da wirkt er krampflösend, hilft bei Menstruationsbeschwerden, ist Muttermilch bildend und rückbildend nach einer Entbindung. Er lindert Wechseljahrsbeschwerden und das prämenstruelle Syndrom. Es gibt Anwenderinnen die eine Teemischung von Frauenmantel-, Brennnessel- und Matetee erfolgreich beim Abnehmen eingesetzt haben. Dafür braucht es aber ein bisschen Geduld und der Tee muss über einen längeren Zeitraum getrunken werden. Damit ist die heilkräftige Wirkung des Frauenmantels noch nicht erschöpft, er wirkt beruhigend, blutreinigend, blutstillend, harntreibend und krampflösend. Man verwendet ihn auch bei Erkältungskrankheiten, da wirkt er unter anderem auch fiebersenkend.
Frauenmanteltee hilft bei Halsentzündungen, bei Kopfschmerzen, bei Appetitlosigkeit und Magen- Darmproblemen. Bei Durchfall hilft der Frauenmanteltee genauso wie bei Hautproblemen, Wunden und Ekzemen wo er äußerliche Anwendung findet. Hierfür werden Umschläge mit Frauenmanteltee gemacht, Waschungen oder Sitzbäder. Für die heilkräftige Wirkung sind die Inhaltsstoffe verantwortlich, die Bitterstoffe, Gerbstoffe, Tannine, Saponine, Phytosterin und Glykoside.
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