Fingerhut in der Natur

Merkmale, Arten und Standorte des Fingerhuts

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  • von Paradisi-Redaktion

Der Fingerhut heißt mit botanischem Namen Digitalis und gehört zu der Familie der Wegerichgewächse. Seine prägnanten Blüten machen ihn zu einer auffälligen Pflanze.

Fingerhut

Man kennt den Fingerhut auch unter den Namen

  • Handschuhkraut
  • Waldglocke oder
  • Waldschelle.

Merkmale

Die Pflanze ist zweijährig. Im ersten Jahr bildet sie eine Blattrosette mit großen, ovalen Blättern aus, um schließlich im zweiten Jahr einen bis zu zwei Meter hohen Stängel auszutreiben. Dieser trägt kleine und wechselständige Blätter.

Die imposanten Blüten findet man in purpurrot, seltener in weiß; sie bilden einen kerzenförmigen Blütenstand. Die einzelne Blüte erinnert in der Form an einen Fingerhut, was der Pflanze ihren Namen verleiht. Die bis zu 100 Blüten je Spross sind innen behaart und mit einer reichen Zahl von teils dunkelroten, sowie weiß umrandeten Flecken bedeckt.

Die Blütezeit ist im Sommer zwischen Juni und August. Die Fingerhutblüten werden hauptsächlich von Hummeln, aber auch von anderen Bienenarten bestäubt.

Arten

Es bestehen etwa 25 Arten des Sonnenhuts, darunter:

  • der Großblütiger Fingerhut
  • der Wollige Fingerhut
  • der Gelbe Fingerhut
  • der Balearen-Fingerhut und
  • der Rote Finerhut.

Standorte

Der Fingerhut ist eine beliebte Gartenzierpflanze, wild wachsend findet man ihn hauptsächlich

  • auf Waldlichtungen.

Er ist in Europa heimisch und bevorzugt

  • kalkfreie Böden.
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Grundinformationen zum Fingerhut

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Quellenangaben

  • Bildnachweis: fingerhut © Erika Becker - www.fotolia.de

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