6. Juli 2009
Sie gehört zu den am weitesten verbreiteten heimischen Nadelbäumen.
Die Gemeine Fichte heißt mit botanischem Namen Picea abies und sie gehört zu der Familie der Kieferngewächse (Pinaceae). Volkstümlich kennt man sie auch unter den Namen Feichten, Gräne, Krestling, Pechtanne, Rothtanne und Schwarztanne. Der immergrüne Baum erreicht eine durchschnittliche Wuchshöhe bis zu fünfzig Meter, sein Stamm kann einen Durchmesser von zwei Metern Dicke erreichen. Die Nadeln sind kantig, zugespitzt, steif und stechend, sie sind an den Zweigen spiralig angeordnet und haben eine dunkelgrüne Farbe. Die kupferbraune Rinde löst sich in rundlichen Schuppen ab. Es gibt männliche und weibliche Blüten, die männlichen sind beim Aufblühen purpurn bis rosa, später werden sie gelb, sie stehen einzeln und haben eine längliche Form. Die Blütezeit ist von April bis Juni. Die weiblichen befinden sich eher in der oberen Kronenregion, sind ebenfalls rötlich und bilden sich zu Zapfen aus, diese reifen zwischen August und Dezember. Der Kronenaufbau ist etagenartig und spitzwipfelig, Es gibt Züchtungen von Hängeformen und niedrigeren Zwergformen.
Die Fichte kommt in fast ganz Europa vor, durch forstlichen Anbau ist sie weit verbreitet. Sie stellt nur geringe Ansprüche an den Standort und sie gehört zu den schnell wachsenden Bäumen. Außer in Wäldern findet man sie auch in Parkanlagen und Gärten.
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