25. September 2009
Der Erdrauch gehört nicht zu den bekanntesten Heilpflanzen, beeindruckt aber durch sein außergewöhnliches Erscheinungsbild.
Der Gewöhnliche Erdrauch heißt mit botanischem Namen Fumaria officinalis, man nennt ihn auch Gemeiner Erdrauch und er gehört zu der Familie der Mohngewächse (Papaveraceae). Volkstümlich kennt man ihn auch unter den Namen Ackerraute, Echter Erdrauch, Erdgalle, Erdraute, Grindkraut, Kratzheil, Taubenkerbel, Taubenkropp und Traubenkerbel. Die einjährige krautige Pflanze bildet einen aufrecht wachsenden Stängel der eine Wuchshöhe bis zu einem halben Meter erreicht. Die gefiederten Laubblätter sind relativ schmal, sie sind kahl und blau-grün, aus der Ferne wirkt ihr Anblick rauchähnlich, dieser Tatsache hat die Pflanze ihren Namen zu verdanken. Die Blüten sitzen in dichten Trauben und haben eine rosa bis purpurrote Farbe, die Spitzen und die Innenseiten sind dunkelrot bis schwarz gefärbt. Die kleinen Früchte erscheinen während der Blütezeit, diese ist von Mai bis Oktober. Der Erdrauch gedeiht besonders gut auf einem nährstoffreichen, stickstoffhaltigen Boden mit einer gleichmäßigen Feuchte. Er bevorzugt halbschattige Standorte. Man findet ihn auf Äckern, in Gärten und in Weinbergen. Der Erdrauch ist in Asien und Europa beheimatet, die Droge wird vorwiegend aus Osteuropa eingeführt.
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