Das auch unter der Bezeichnung Hexenkraut bekannte Bilsenkraut aus der Familie der Nachtschattengewächs besitzt dunkelgelbe Blüten und einen klebrigen Stängel. Die Pflanze ist giftig und wird heute kaum noch in der Medizin oder Homöopathie verwendet.
Das Bilsenkraut gehört zur Familie der Nachtschattengewächse und wird bis zu 80cm hoch. Die komplette Heilpflanze ist sehr giftig, weshalb sie nur bedingt eingesetzt wird.
Bilsenkraut wirkt gegen Durchfall, Magenkrämpfe, Rheuma, Asthma, Schmerzen und Schlaflosigkeit. Das Kraut wirkt harntreibend, beruhigend, schmerzstillend und krampflösend. Von der Pflanze werden die Blätter und die in den Früchten befindlichen Samen verwendet. Da sämtliche Bestandteile der Pflanze giftig sind, darf das Bilsenkraut nur in Fertigarzneimitteln oder homöopathischen Präparaten verwendet werden. Der Wirkstoff des Bilsenkrautes wird heutzutage zum Beispiel in einem Fertigarzneimittel verwendet, das bei der Augenuntersuchung beim Augenarzt zum Einsatz kommt. Die Pupillen weiten sich durch diese Augentropfen.
Auch zur Vorbereitung einer Narkose im Krankenhaus wird der Wirkstoff des Bilsenkrautes verwendet. Dadurch, dass sämtliche Bestandteile des Bilsenkrautes extrem giftig sind, kann diese Heilpflanze nicht selbst als Tee, Tinktur oder äußerlich angewendet werden. Bilsenkraut befindet sich lediglich in Fertigarzneimitteln und in einigen Salben, die zur Narbenbehandlung verwendet werden.
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