Verschiedene Formen und Materialien von Weinkühlern

Beleuchteter Kellerraum mit Weinfässern im Lager

Man unterscheidet Modelle in Form von Schränken sowie Flaschenkühler

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  • von Paradisi-Redaktion

Wein wurde früher ausschließlich in speziellen Weinkellern gelagert. Diese erlaubten nicht nur das optimale Reifen dieses Genussmittels, sondern sorgten auch dafür, dass dieses gleich die richtige Trinktemperatur zum Zeitpunkt des Verzehrs hatte. Heutzutage kann Wein aber auch einfach mit speziellen Weinkühlern unter der gewünschten Temperatur gelagert werden. Doch welche verschiedenen Formen besitzen und aus welchen Materialien bestehen heutige Modelle von Weinkühlern?

Zunächst einmal ist eine Unterscheidung von zentraler Bedeutung. So muss zwischen

differenziert werden. Dieser Artikel widmet sich den Schrankformen, in welche viele Weine auch langfristig gekühlt werden können. Bei den Flaschenkühlern handelt es sich wiederum lediglich um kleine Gefäße aus Edelstahl, in welchen der Wein mit Hilfe eines integrierten elektrischen Systems oder Eis auf die gewünschte Temperatur heruntergekühlt werden kann.

Unterschiede in Größe und Form

Bei den Weinkühlungsschränken fallen zunächst Unterschiede hinsichtlich der Größe und Form auf. So existieren

  • Systeme, welche direkt auf den Boden gestellt werden und dabei tatsächlich einem Schrank ähneln.

Daneben gibt es aber auch

  • kleinere Modelle von Weinkühlern, welche aufgrund ihrer geringen Eigenhöhe auf einen Tisch oder vergleichbaren Untergrund abgestellt werden müssen.

Die Grundform ist bei den Standardmodellen hingegen stets gleich. So zeichnen sich diese stets durch ihre rechteckige Form aus, welche nur Unterschiede hinsichtlich der Seitenverhältnisse zulässt. Lediglich Designerweinkühler weisen auch runde und ineinander überfließende Elemente auf.

Unterschiede im Material

Hinsichtlich der Materialien bestehen nahezu alle Weinkühler aus einer Form von Edelstahl, welches für die Außenbox eingesetzt wird. Die eigentlichen Aufsätze für die Flaschen, in welchen diese aufbewahrt werden, bestehen wiederum entweder ebenso aus Edelstahl oder aus Holz.

Zuletzt zeichnet einen klassischen Weinkühler auch noch die Glastüre aus, welche dank eines Knaufes und Scharniers bequem geöffnet und geschlossen werden kann. Der Knauf ist dabei entweder direkt in das Glas eingelassen und kann aus Holz oder Edelstahl bestehen, oder er ist noch Teil des umliegenden Rahmens.

Einige Weinkühler, insbesondere jene niedriger Preiskategorien, beinhalten noch mehr oder weniger Elemente aus Kunststoff, welche als Ersatz für sonst höherwertige Materialien herangezogen wurden. Insgesamt sind Weinkühler hochwertige und leistungsstarke Geräte, welche mit Hilfe einer einfachen Form und unter Zuhilfenahme zahlreicher Materialien das jahrelange Kühlen von Weinflaschen erlauben.

Lesen Sie hier wie und für welche Weine man einen Weinkühler nutzt...

So wird ein Weinkühler richtig verwendet

Die Anschaffung eines Weinkühlers dürfte wohl für jeden Weinliebhaber interessant sein. Vorbei wären dann die Zeiten, in welchen der geliebte Wein entweder in einer Nische des Kühlschranks untergebracht oder gar ganz ohne Kühlung gelagert werden müsste. Vor dem Einsetzen dieses Gerätes sollte man sich aber über einige Tatsachen im Klaren sein, so dass sichergestellt wird, dass dieses Gerät auch richtig und optimal eingesetzt wird.

Ein Weinkühler lohnt sich erst dann, wenn man diesen mindestens zur Hälfte füllen kann

Zunächst einmal lohnt sich ein klassischer Weinkühler nur dann, wenn dieser auch mindestens halbvoll belegt wird. Natürlich kann man auch nur eine Flasche des eigenen Lieblingsweins in diesem lagern. Dann stellt sich allerdings die Frage der Energieeffizienz, also ob es sich wirklich lohnt, wegen einer Flasche Wein ein solch großes elektrisches Gerät dauerhaft in Betrieb zu halten. Es sollten demnach schlicht immer ansatzweise die Kapazitäten des Weinkühlers ausgelastet werden.

Die idealen Temperaturen

Darüber hinaus muss sich der Nutzer über die Temperaturen informieren, bei welchen ein Wein idealerweise gelagert werden sollte.

  • Im Falle von vollen Rotweinen sind dies verallgemeinert Temperaturen um die 16-18°C,
  • wohingegen bei vollen leichten Weißweinen Temperaturen um die 10°C angestrebt werden sollten.

Bereits diese prinzipielle Angabe macht deutlich, dass sich ein Weinkühler nicht zum Lagern verschiedener Weinsorten eignet, da diese schlicht verschiedene Anforderungen an die Idealtemperatur stellen. Eine Ausnahme bilden dabei natürlich Weinkühler mit Einzelfächern, welche zudem separat in ihrer Temperatur konfigurierbar sind.

Darüber hinaus eignen sich Weinkühler natürlich zum Lagern oder Reifen von Weinen. Ein Wein muss sich mit zunehmender Reifungsdauer aber nicht zwangsweise hinsichtlich seiner Konsistenz und des Aromas verbessern.

Bevor man demnach einen Wein jahrelang im Weinkühler in der Hoffnung lagert, diese würde edler und besser werden, sollte man sich zunächst über die Reifungseigenschaften der Sorte und des Jahrgangs informieren. So verhindert man nicht nur die gelegentliche Zerstörung eines ansonsten edlen Weines, sondern auch eine Überfüllung des eigenen Weinschrankes.

Vorsicht bei Temperaturschwankungen

Letztlich sollte sich der Besitzer eines Weinkühlers noch im Klaren sein, dass Weine empfindlich auf schnelle und starke Temperaturschwankungen reagieren können. Sollte man deshalb den Weinkühler gerade auf Temperaturen um die 10°C eingestellt haben, so sollten in diesen keine Weine gegeben werden, welche zuvor relativ warm gelagert wurden. Stattdessen empfiehlt sich ein langsames Herunterkühlen des Weines, beispielsweise indem dieser zunächst in einen kalten Raum oder den Keller gestellt wird.

Grundinformationen und Hinweise zu Weinkühlern

  • Verschiedene Formen und Materialien von Weinkühlern

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Quellenangaben

  • Bildnachweis: cave à vin © Nicolas LOGEROT - www.fotolia.de

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Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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