21. September 2010
Den Brennnesseln werden bereits seit Jahrtausenden gesundheitlich positive Wirkungen zugeschrieben. Lässt sich dies auch auf den Brennnesseltee anwenden? Und falls vorhanden, wie äußern sich diese positiven Auswirkungen des Brennnesseltees auf die eigene Gesundheit?
Studien ergaben, dass der Brennnesseltee tatsächlich gesundheitstechnisch positiv einzustufen ist. Es sollte lediglich davon abgesehen werden, über längere Zeiträume Mengen über einen Liter täglich zu konsumieren, da sonst der natürliche Wasserhaushalt des Körper aus dem Gleichgewicht gebracht werden kann.
Abgesehen davon zeichnet sich dieser Tee durch seine große harntreibende Wirkung aus und macht sich so zu einem idealen Bekämpfungsmittel von Harnwegsinfektionen. Daneben kann der Brennnesseltee auch in Form einer Durchspülungstherapie über eine Woche in großen Mengen konsumiert werden, was wiederum eine effektive Prophylaxe gegenüber Blasen- und Nierensteinen darstellt. Des Weiteren wird dieser Teesorte auch eine schmerzstillende und entzündungshemmende Wirkung im Falle von Gelenkserkrankungen zugeschrieben. Es sollten deshalb vor allem Menschen mit rheumatischen Erkrankungen mit diesem Produkt experimentieren um herauszufinden, ob es auch bei ihnen zu einer Linderung dieser Gelenkserkrankung kommt. Daneben kann der Brennnesseltee auch auf kosmetischer Ebene zum Einsatz kommen, indem dieser in die Kopfhaut einmassiert wird. So soll diese Essenz auf natürlicher Basis Schuppen und fettiges Haar bekämpfen.
Neben all diesen konkreten Therapie- und Anwendungsmöglichkeiten enthält der Brennnesseltee aber auch eine Reihe gesunder Nährstoffe. Diesen sind beispielsweise Eisen und Folsäure zuzuordnen, welche bei der Blutbildung eine zentrale Rolle spielen. Letztlich ist noch die hohe Konzentration an Kieselsäure erwähnenswert, welche unserem Körper als Grundbaustein für die Nagel- und Haarproduktion dient.
Insgesamt ist der Brennnesseltee ein äußerst gesundes Getränk, welches zahlreiche Leiden lindern und prophylaktisch wirken kann. Einem dauerhaften Konsum sollten aber gelegentliche Durchspülungstherapien über wenige Tage vorgezogen werden. So stellt die stark harntreibende Wirkung dieses Tees eine Gefahr für die Regulationsmechanismen des natürlichen Wasserhaushalts dar.
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