Weitsichtigkeit

Das schlechte Sehen naher Objekte, das meist das Tragen einer Sehhilfe zur Folge hat

Bei der Weitsichtigkeit, auch Hyperopie genannt, ist der Augapfel zu kurz, wodurch das scharfe Bild im Auge hinter der Netzhaut entsteht. Die Betroffenen sehen nahe Objekte unschärfer als weiter entfernte.

Augenarzt untersucht Auge eines älteren Mannes
Optician using and ophthalmoscope © Lisa F. Young - www.fotolia.de

Bei der Weitsichtigkeit handelt es sich um eine Fehlfunktion des Auges, genau genommen um eine Fehlsichtigkeit, die in Fachkreisen auch als Hypermetropie oder Hyperopie bezeichnet wird.

Ursachen

Bei dieser Form der Fehlsichtigkeit hat der Augapfel nicht den üblichen Abstand von 24 mm von der Hornhaut bis zur Netzhaut, sondern er ist verkürzt. Dadurch ist die Lichtbrechung bei zu nahe stehenden Gegenständen verfälscht, was wiederum das Bild, welches der Erkrankte sieht, unscharf macht.

Behandlung

Da durch die Weitsichtigkeit die Gefahr der Entwicklung eines Glaukoms (auch Grüner Star genannt) verstärkt ist, sollte man als Erkrankter regelmäßig seinen Augeninnendruck kontrollieren. Dieser ändert sich, wenn man am Grünen Star erkrankt.

Des Weiteren ist das Sehen mit einer Sehschwäche sehr anstrengend, deswegen sollte man der Fehlsichtigkeit entgegenwirken. Dazu ist das Verwenden von

üblich.

Die Brillengläser oder Linsen haben dabei eine konvexe Form, um so das Licht stärker bündeln zu können.

Die genaue benötigte Sehstärke, die in Dioptrien angegeben wird und im Fall der Weitsichtigkeit positiv ist, also ein "+" vor dem Wert hat, wird vom Augenarzt durch Sehtests genau festgestellt.

Außerdem gibt es die Möglichkeit einer

welche das Auge auf immer von der Fehlfunktion befreien soll. Mit etwa 1.000 Euro pro Auge ist dies möglich.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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