26. Oktober 2009
Die Schilddrüsenunterfunktion wird medikamentös behandelt. Dieser Erkrankung kann man nur bedingt vorbeugen.
Die Therapie der Schilddrüsenunterfunktion erfolgt in Form von Medikamenten. Diese beinhalten in künstlicher Form die Hormone, die der Körper zu wenig produziert, so dass der Hormonhaushalt des Betroffenen wieder ausgeglichen ist.
Wichtig bei dieser medikamentösen Therapie ist jedoch, die Schilddrüsenhormone im Blut in regelmäßigen Abständen beim Arzt kontrollieren zu lassen. So kann man rechtzeitig bemerken, wenn zu viele Medikamente eingenommen wurden und eine Schilddrüsenüberfunktion droht oder wenn die Dosierung zu niedrig ist und noch immer eine Unterfunktion der Schilddrüse besteht. Die Medikamente müssen in der Regel lebenslang eingenommen werden.
Um einen Jodmangel zu verhindern, sollte man jodiertes Speisesalz anstatt normalem Salz verwenden. Fisch, besonders Seefisch, enthält viel Jod und sollte am besten zweimal wöchentlich auf dem Speisenplan stehen. Genügt diese Jodmenge nicht, kann man auch zusätzlich Jod in Tablettenform einnehmen.
Gegen die anderen Formen der Schilddrüsenunterfunktion kann man vorbeugend nichts unternehmen.
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