27. Februar 2009
Eine Scheidenentzündung äußert sich durch eine abgesonderte Flüssigkeit aus der Scheide. Die Diagnose stellt meist der Gynäkologe.
Frauen mit einer Scheidenentzündung haben Ausfluss aus der Scheide. Dieser kann dünn- oder dickflüssig sein. Auch Eiter oder Blut kann beigemengt sein. Oftmals riecht die ausgesonderte Flüssigkeit unangenehm. Oft kommt zum Ausfluss ein Juckreiz oder Brennen im Bereich der Scheide hinzu. In den meisten Fällen ist die Erkrankung für die Frau äußerst unangenehm.
Die Diagnose Scheidenentzündung, der Mediziner nennt sie auch Vaginitis, stellt der Gynäkologe im Rahmen einer gynäkologischen Untersuchung. Der Frauenarzt kann die Scheidenentzündung bereits auf den ersten Blick erkennen, da die Scheidenschleimhaut rot und geschwollen ist.
Um herauszufinden, welche Erreger die Scheidenentzündung verursacht haben, macht der Gynäkologe einen Abstrich der Scheidenschleimhaut. Meist wird auch ein Abstrich vom Gebärmutterhals entnommen. Die Proben werden im Labor histologisch untersucht.
Da oft andere Erkrankungen einer Scheidenentzündung zugrunde liegen können, folgt anschließend eine ausführliche gynäkologische Untersuchung.
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