Wer schon einmal eine Migräne-Attacke hatte, weiß, wie schwer man unter den Schmerzen zu leiden hat. Neben einem heftigen Kopfschmerz müssen Patienten auch mit Übelkeit, Erbrechen und Kreislaufproblemen rechnen.
Gelegentliche Migräne-Anfälle lassen sich zwar meist gut behandeln, es gibt jedoch auch therapieresistente Fälle. Für diese Betroffenen forschen Mediziner nach Möglichkeiten zur besseren Betreuung. Gegenwärtig berät man sich über die Wirkung von interventionellen Therapien. Anders als konventionelle Therapien werden hier Interventionen, sprich Eingriffe, in betroffenes Gewebe vorgenommen. Es geht also um Injektionen von Substanzen, oder auch operative Eingriffe.
In einer Pilotstudie wurde bei Migräne-Patienten das PFO (eine kleine Öffnung beim Herzen) in einer Operation verschlossen. Bis zu 75 Prozent der Erkrankten bekamen danach keine Migräneattacken mehr. Auch der Einsatz von Botox gegen Migräne ist ein Thema in der Ärzteschaft. Das Nervengift Botulinumtoxin kann die Attacken beenden, oder zumindest stark lindern, indem die Schmerzübertragung durch die teilweise Lähmung der Nervenbahnen behindert wird.
Es fehlen aber Langzeitstudien, die die Wirkungen der verschiedenen interventionellen Therapien belegen.
Hier ist Platz für Ihre Meinung zu dieser News.
Lesermeinung schreiben |
13.05.13 | |
![]() | MIGRäNE |
08.05.13 | |
![]() | MIGRäNE |
23.04.13 | |
![]() | MIGRäNE |
16.04.13 | |
![]() | MIGRäNE |
![]() | MIGRäNE |
Stellen Sie eine Frage oder lesen Sie mehr im Migräne Forum


Dieses Buch stellt eine neuartige Migränetherapie vor, die der Autor entwickelt hat und seit Jahren mit Erfolg p...
Hat Ihnen der Artikel gefallen? Dann teilen und bewerten Sie ihn bitte: