Lungenentzündung

Infektion der Lungenbläschen

Die Lungenentzündung (Pneumonie) ist eine akute Infektion der Lungenbläschen, die durch Bakterien, Viren oder Pilze ausgelöst wird. Bei einer Lungenentzündung können unter Umständen auch die Bronchien in Mitleidenschaft gezogen werden.

Grafische Darstellung Lungeninfektion
lungeninfektion © Sebastian Kaulitzki - www.fotolia.de

Bei der Lungenentzündung handelt es sich um eine schwere Erkrankung des Atmungsorgans, welche durch

ausgelöst werden kann.

Besonders gefährlich ist die Entzündung für

da der Körper sich dann nicht ausreichend gegen die Infektion zur Wehr setzen kann.

Symptome

Bakterielle Lungenentzündung (typisch)

Bei der "typischen" (bakteriellen) Lungenentzündung kommt es zu

  • Schüttelfrost und Fieber
  • Husten mit Auswurf und
  • einem starken Krankheitsgefühl

Virale Lungenentzündung (atypisch)

Zu den Symptome einer "atypischen" (z.B. viralen) Lungenentzündung gehören

  • Kopfschmerzen
  • Gliederschmerzen und
  • quälendem Husten, meist ohne Auswurf

Die ersten Symptome der Lungenentzündung werden oftmals zunächst einer Grippe zugeordnet.

Weitere Symptome

Erst wenn die gefürchtete Atemnot zu Tage tritt, diagnostiziert der Arzt die Lungenentzündung. Beim Auftreten von unspezifischen Brustschmerzen und Fieber sollte ein Mediziner mit dem Hinweis auf eine Lungenentzündung über die Symptome informiert werden.

Ist die Krankheit sehr stark ausgebrochen, leidet der Betroffene oftmals unter akuter Luftnot und es kann der Aufenthalt im Krankenhaus notwendig werden. Bekommt der Körper durch die Atemnot keine ausreichende Sauerstoffzufuhr, verfärben sich die Fingernägel oft bläulich.

Behandlung

Behandelt wird in der Regel jede Lungenentzündung mit Antibiotika, da keine anderen Medikamente zur Verfügung stehen. Neben der regelmäßigen Medikamentengabe benötigt der Patient viel Flüssigkeit, zum einen um den Schleim abhusten zu können und zum anderen aufgrund des oftmals sehr hohen Fiebers.

Die Antibiotikagabe zieht sich meist über einen Zeitraum von 14 Tagen bis zu drei Wochen hin, je nach Schwere der Erkrankung. Eine frühzeitige Beendigung der medikamentösen Behandlung sollte unterbleiben, da die Gefahr eines erneuten Krankheitsschubes besteht.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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