Leukämie

Eine krankhafte Anhäufung weißer Blutkörperchen

Die Leukämie (Blutkrebs) ist eine krankhafte Anhäufung von weißen Blutkörperchen (Leukozyten). Sie entsteht durch eine anormale Lebenszeitverlängerung der Blutzellen. Symptome für Leukämie sind u.a. Blässe, Müdigkeit, Nasenbluten und Blutergüsse.

Grafik Leukämie Zellen in pink auf schwarzem Hintergrund
leukemie © Sebastian Kaulitzki - www.fotolia.de

Eine Leukämie-Erkrankung (Blutkrebs) liegt vor, wenn sich die weißen Blutkörperchen (Leukozyten) krebsartig im Blut vermehren.

Formen der Leukämie

Es werden unterschiedliche Formen der Leukämie unterschieden:

Symptome

Symptome der myeloischen Leukämie sind

Diese Form der Leukämie führt unbehandelt innerhalb weniger Wochen bis Monate zum Tod. Heilbar ist diese Form der Leukämie auch trotz Behandlung nicht.

Die lymphatische Leukämie tritt in der akuten Form überwiegend bei Kindern auf, an der chronischen Form erkranken Erwachsene in hohem Alter.

Diagnose und Behandlung

Die akute Form bei Kindern ist in mehr als der Hälfte der Fälle heilbar, die chronisch lymphatische Leukämie bei älteren Menschen ist nicht heilbar.

Die Diagnose stellt der Arzt durch ein

Leukämie wird meist mit Zytostatika oder auch einer Knochenmark- oder Stammzelltransplantation behandelt.

Ursachen

Es gibt viele mögliche Ursachen der Leukämie, wie z.B.

und weitere.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

Grundinformationen zur Leukämie

Formen der Leukämie

Akute lymphatische Leukämie (ALL)

Akute lymphatische Leukämie (ALL)

Menschen, die mit radioaktiver Strahlung und Umweltgiften in Kontakt kommen, erhöhen das Risiko einer akuten lymphatische Leukämie.

Akute myeloische Leukämie (AML)

Akute myeloische Leukämie (AML)

Von einer akuten myeloischen Leukämie spricht man, wenn eine krankhafte Veränderung bei der Bildung von Blutzellen vom Mediziner diagnostiziert wurde.

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