Leberflecken

Muttermale sind flache oder erhobene sowie dunkelbraune oder fast schwarze Flecken auf der Haut

Leberflecken sind meistens gutartige Wucherungen der pigmentbildenden Zellen der Haut. Muttermale können bereits bei der Geburt vorhanden sein. In der Regel entwickeln sie sich aber erst in der Kindheit. Ihre Anzahl nimmt im Laufe des Lebens zu.

Leberfleck oder Muttermal neben der Nase
Muttermal © Daniel Heid - www.fotolia.de

Mit dem Begriff des Leberflecks sind umgangssprachlich gutartige Hautflecken gemeint. Diese sind meisten stark begrenzt und erscheinen in der Regel in bräunlicher Farbe. Je nach Region spricht man in diesem Zusammenhang auch von Muttermalen. Diese stellen aber medizinisch gesehen eher die Obergattung von Leberflecken dar.

Ausprägungsformen

Leberflecken können angeboren sein oder erworben werden. Letztere lassen sich in folgende Typen einteilen:

  • Spitz-Naevus (rötlich-braun, meist im Gesicht, Bildung häufig bei Kindern und Jugendlichen)
  • Halo-Nävus (dunkler Pigmentfleck mit weißem Hof) und
  • dysplastische Leberfleck (asymmetrisch, unscharf begrenzt, juckt und wächst oft schnell)

Leberflecken können auf allen Bereichen der Haut vorkommen und entstehen in der Regel kurz nach der Geburt. Gerade diese Form des Leberfleckes ist normalerweise unbedenklich.

Es gibt aber auch andere Möglichkeiten, wie sich gemeine Leberflecken äußern können. Hierbei sind vor allem solche Flecken zu nennen, die durch starke Sonneneinstrahlung und dem damit verbundenen Sonnenbrand entstehen. Bei diesen Leberflecken besteht die Gefahr, dass sich im weiteren Verlauf Hautkrebs bildet. Gerade kleine Kinder sind sehr stark gefährdet, was die Entstehung von sonnenbedingten Leberflecken betrifft.

Vorbeugung und Behandlung

Um der wachsenden Zahl an Hautkrebs-Erkrankungen entgegen zu wirken, ist es notwendig, sich in der Sonne zu schützen und eventuelle Leberflecke regelmäßig vom Hautarzt untersuchen zu lassen. Nur dieser ist im Endeffekt in der Lage, die Art des Leberfleckes zu bestimmen und bei Bedarf Schritte für eine Intervention einzuleiten.

Dabei ist es auch notwendig, die eigenen Leberflecken regelmäßig zu beobachten. Sobald dabei eine ungewöhnliche Wucherung, eine Blutung oder ein starker Juckreiz zu beobachten ist, sollte das dem behandelnden Arzt mitgeteilt werden.

Normalerweise besteht kein Grund für eine Entfernung eines Leberfleckes. Wenn aber die Entwicklung in Richtung Hautkrebs absehbar ist oder besondere kosmetische Gründe vorliegen, kann der Leberfleck mit einem operativen Eingriff entfernt werden.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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